F1-Premiere auf dem Madring: Safety-Car-Einsätze, rote Flaggen und Chaos?
Die Formel 1 gibt erstmals auf dem Madring Gas, auf dem die F3-Piloten bereits zu Testzwecken ausgerückt sind. 19 Rote Flaggen gab es in zwei Testtagen. Erwartet uns auch am GP-Wochenende ein Chaos?
Dass die Formel-1-Piloten in dieser Woche eine besondere Herausforderung meistern müssen, zeigt auch der flüchtige Blick auf die Streckenskizze. Die Piste auf dem Messegelände IFEMA vor den Toren der spanischen Metropole hat es in sich, sie umfasst offiziell 22 Kurven, wobei auch zwei Kehren mit 5A und 20A angeschrieben sind, womit man bei 24 Kurven steht.
Im aktuellen Feld haben erst drei Piloten die Piste befahren, wobei Lokalmatador Carlos Sainz in einem Strassenauto unterwegs gewesen war, während das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton im Rahmen eines Filmtages Gas gegeben haben. Sainz, der bei der Entwicklung des Markenzeichens der Strecke, die Kurve La Monumental, mitgewirkt hat, sagt: «Das ist eine sehr spezielle Kehre. Im Qualifying müssen wir da – nett formuliert – sehr mutig sein.»
«Denn da sind wir am Limit unterwegs. Das wird richtig cool, denke ich, und ich glaube, sie hat das Potenzial, eine der Kult-Kurven im ganzen WM-Kalender zu sein», ist sich der Sohn der gleichnamigen Rallye-Legende sicher. Auf die Frage, ob uns angesichts der 19 roten Flaggen beim zweitägigen Formel-3-Test auf dem Madring ein Chaos-GP erwartet, erklärt der Spanier: «Wenn man die Strecke anschaut und sich anhört, was beim Formel-3-Test los war, denke ich, dass wir alle Safety-Car-Phasen, rote Flaggen und gelbe Flaggen im Qualifying erwarten.»
Sicher sei, dass die Strecke eine echte Herausforderung ist. «Die Art und Weise, wie die Strecke geführt wird, macht sie zu einem der härtesten Pflaster in der Formel 1. Mich erinnert die Strecke an Jeddah, sie erinnert mich an Baku, und in gewisser Hinsicht auch an Macau. Diese Strecke im F1-Auto mit 1000 PS zu durchfahren, wird eine interessante Herausforderung.»
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