Max Verstappen: Auch für 100 Millionen kein Wechsel
Was ist an den Gerüchten um einen Red-Bull-Abschied von Max Verstappen dran? Selbst wenn etwas dran ist: Red Bull Racing schiebt einem Wechsel einen weiteren Riegel vor.
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Was sind Verträge in der Formel 1 wert? Das ist stets die Frage, wenn Teams um begehrte und gebundene Fahrer buhlen. Um Max Verstappen gibt es nach seiner Pleitenserie mit Red Bull Racing und fünf Ausfällen in den vergangenen sieben Rennen Gerüchte, er könnte den Rennstall vorzeitig verlassen.
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"Da verlierst du einfach das Vertrauen – nicht das Selbstvertrauen, aber das Vertrauen in das gesamte Projekt, wenn es immer weiter geht. Das muss alles mal ein Ende haben", sagte Verstappen über seine Ausfallserie. Aussagen, die natürlich die Gerüchte immer wieder befeuern. Auch Entschuldigungen für technische Probleme helfen dem ehrgeizigen Niederländer derzeit nicht weiter. "Was soll ich darauf denn sagen? Eine Entschuldigung bringt mich nicht weiter."
Er hat zwar einen wasserdichten Vertrag, Red-Bull-Teamchef Christian Horner betonte, dass der Kontrakt bis 2019 laufe. Doch mit dem nötigen Kleingeld ist ja theoretisch vieles möglich.
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Doch genau das dementierte nun Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko. "Wir geben Max auch für 100 Millionen Ablöse nicht her. Wir haben ihn in die Formel 1 gebracht und sehen sein irrsinniges Potential und seine Reifung. Wir wollen mit ihm Weltmeister werden!", sagte er der Bild.
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Die Beteiligten hatten sich in der Red-Bull-Hospitality in Spielberg nach dem neunten Saisonrennen zusammengesetzt. "Wir haben ihm gesagt, dass wir alles Menschenmögliche tun, um diese unglaubliche Pechserie zu verhindern", sagte Marko.
Verstappen-Manager Raymond Vermeulen erklärte: "Wir halten uns, wie immer, an eingegangene Vereinbarungen – das beruht mit Red Bull aber auf Gegenseitigkeit. Über Vertrags-Inhalte sprechen wir nicht. Dr. Marko, Max und ich wissen, was vereinbart ist. Red Bull hat einen der besten Fahrer im Paddock. Da kann man auch erwarten, dass wir das beste Material haben um Weltmeister zu werden." Eine klare Ansage an Red Bull.
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