Schlechte Laune beim Haupt Racing Team über harte Bestrafung
Vor der DTM-Veranstaltung am Nürburgring erhielt das Haupt Racing Team die größte Strafe im Bezug auf ds Testverbot der Rennserie. Teamchef Ulrich Fritz poltert über die Strafe.
Vor der DTM-Veranstaltung auf dem Nürburgring erhielt das Haupt Racing Team eine heftige Strafe. Die beiden Ford Mustang GT3 müssen im Samstagsrennen je eine Durchfahrtsstrafe absolvieren – die härteste Strafe seit Einführung des Testverbots in der DTM 2024. Hier mehr zu der Bestrafung.
«Wir haben uns bei dem Test, bei dem es lediglich darum ging, die ABS-Probleme in den Griff zu bekommen, nachweislich keinen Vorteil erarbeitet», erklärt Teamchef Ulrich Fritz gegenüber dem Motorsport-Magazin am Nürburgring. «Der Test hatte sportlich keinerlei Relevanz, vor allem, weil wir dabei auf anderen Reifen, nämlich der letztjährigen Pirelli-Spezifikation, keinem neuen Reifensatz (100 km Laufleistung) gefahren sind. Wir sind dazu auf einem anderen Streckenlayout mit Goodyear-Kehre, der schnelleren Veedol-Schikane und auch nicht auf der aktuellen DTM-Variante mit Kurzanbindung der GP-Strecke gefahren. Dabei sind wir auch nur 14 Push-Runden gefahren. Die waren im Vergleich zum letzten Jahr sogar zwei bis drei Sekunden pro Runde langsamer.»
«Es gab keinen Performance-Vorteil, weshalb die Strafe, die unsere beiden Fahrer jetzt betrifft, für uns nicht nachvollziehbar ist», poltert der Teamchef des Ford-Rennstalls. Auch eine sportliche Strafe hätte seiner Meinung nach nicht derart drastisch ausfallen müssen: «Bei den vorliegenden Fakten hätte aus meiner Sicht – wie auch in der Vergangenheit bei einem ähnlichen Vergehen praktiziert – eine Geldstrafe ausgereicht. Auch das Streichen eines Freien Trainings der DTM am Freitag wäre aus unserer Sicht noch vertretbar gewesen.»
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