Max Verstappen: Siege auch in Singapur, Texas, Mexiko? Das sagt sein Chef
Der Knoten ist geplatzt: Erster Saisonsieg 2026 für Red Bull Racing-Star Max Verstappen. Was kann der Niederländer bei den nächsten Rennen ausrichten? Eine Einschätzung von RBR-Chef Laurent Mekies.
Red Bull Racing kann wieder gewinnen. Dass es Max Verstappen kann, daran hatte ohnhin keiner gezweifelt. Aber in zahlreichen Situationen 2026 holte der 29-jährige Niederländer mehr aus seinem Auto, als es eigentlich möglich wäre.
Beim Bahrain-GP in Malaysia war da anders: Hier wirkte der Red Bull Racing RB22-Rennwagen mit dem vierfachen Weltmeister am Lenkrad von der ersten Runde an wie ein Sieger. Dies, nachdem Max seinen Rivalen George Russell im Aserbaidschan-GP über die Ziellinie gehetzt hatte und den Triumph nur knapp verpasste.
Verstappen eroberte auf dem Sepang International Circuit die erste RBR-Pole seit dem WM-Finale in Abu Dhabi 2025 (seine 49.) und legte dann mit dem ersten Sieg nach, ebenfalls nach Abu Dhabi 2025 (insgesamt 72. GP-Sieg).
Klar fragen sich viele Fans von «Super-Max»: Wie geht das nun weiter? Bedeutet die Form von Sepang, dass Verstappen auch bei den kommenden Grands Prix in Singapur, Austin und Mexiko-Stadt ein Wörtchen um den Sieg mitreden kann?
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies: «Wir haben bei den vergangenen Rennen in Monza, Madrid und Baku gesehen, dass wir Schritt um Schritt schneller werden. Die ganzen Verbesserungen haben sich bezahlt gemacht. Aber ganz ehrlich – wir waren ein wenig überrascht vom Kräfteverhältnis in Malaysia.»
Der Franzose begründet: «Ich glaube, da sind ein paar Faktoren zusammengekommen. Wir selber waren vom ersten Training an konkurrenzfähig, aber einige unserer Gegner taten sich schwer. Das kann an den äusseren Bedingungen liegen, also an der Hitze, das hat aber gewiss auch mit der Charakteristik des Sepang International Circuit sowie der rauen Pistenoberfläche zu tun. Wenn die Frage also lautet, ob sich die Hackordnung verändert hat, dann muss ich sagen – möglich, aber nicht sicher.»
«Was nun die kommenden Rennen angeht, so bleiben wir auf jenem Kurs, den wir ohnehin immer eingeschlagen haben; wir versuchen, aus unseren Möglichkeiten das Beste zu machen, was immer das ist. Was die Gegner so treiben, darüber haben wir keine Kontrolle.»
«Ich traue uns zu, dass wir auch weiterhin um Podestplätze kämpfen können, denn das haben wir schon vor dem Bahrain-GP geschafft, in Italien, Spanien und Aserbaidschan. Ob wir aber dauerhaft um Siege mitgeigen, das muss sich erst noch weisen.»
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