Max Verstappen vor Heim-GP in Monaco: «Ich brauche einen neuen Rücken»
Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen lebt in Monaco, daher ist der Traditions-GP für ihn ein Heimrennen. Vor Ausgabe 2026 sagt der 71-fache GP-Sieger: «Ich brauche einen neuen Rücken.»
Viele Fahrer werden nie einen Heim-GP erleben, wie etwa Valtteri Bottas aus Finnland. Andere haben gleich fünf Heimeinsätze, wie der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen.
Der in Belgien (Spa-Francorchamps) geborene Niederländer (Zandvoort) lebt in Monaco, zudem stuft er auch die Rennen von Silverstone (Red Bull Racing) und Spielberg (Red Bull) als Heimeinsätze ein.
2021 und 2023 konnte Max Verstappen in Monaco gewinnen, für Ausgabe 2026 bleibt der 28-Jährige hübsch auf dem Teppich, auch wenn er beim vergangenen Kanada-GP seinen ersten Podestplatz des Jahres einfahren konnte, als Dritter hinter Kimi Antonelli und Lewis Hamilton.
Denn für die Jagd durch den Leitschienen-Kanal von Monaco gilt: Der Fahrer braucht ein Auto, das Bodenunebenheiten gut verdaut, Stichwort Randstein-Hoppelei, und das eine oder andere Mal anlehnen an die Leitplanken kann auch nicht schaden.
Und genau da haben wir ein Problem, denn Verstappen sagte schon im Rahmen des Kanada-GP über Monte Carlo: «Leider ist das Bewältigen von Unebenheiten und Kerbs nach wie vor eine Schwachstelle unseres Autos. Dies ist schon seit langem eine Achillesferse, und unter dem anderen Reglement – trotz eines komplett neuen Fahrzeugs – hat sich daran wenig geändert.»
«Überall, wo es holprig ist, wird es für uns auf jeden Fall schwierig. Das hängt auch mit der aktuellen Philosophie des Autos zusammen, wie man es bei Federung und Abtrieb abstimmt. In Miami lief es zwar etwas besser, aber dort ist es auch nicht besonders holprig. Dann ist es für uns etwas einfacher, das richtige Set-up zu finden.»
Verstappen mit Galgenhumor: «Monaco wird richtig lustig. Ich glaube, ich brauche einen neuen Rücken!»
Allem Know-how beim Red Bull Racing zum Trotz ist für dieses Problem nie eine Lösung gefunden worden. Max meint: «Wenn wir nur wüssten, woran es liegt. Ich habe zwar bestimmte Ideen, aber an dieser Problematik müssen wir weiter arbeiten.»
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