Sepang-Experte Max Verstappen (1.) warnt: «Hier ist es immer hart!»
Der letzte Sieger auf dem F1-Kurs in Sepang/Malaysia heißt Max Verstappen. Und der nächste? Der Red Bull Racing-Pilot startet von Pole in den Bahrain-GP – kennt aber die Herausforderungen des Kurses.
In den Geschichtsbüchern des Sepang International Circuit steht ein Name auf der bislang letzten Seite des Formel-1-Kapitels ganz groß: Max Verstappen. Der Niederländer siegte hier vor neun Jahren beim bislang letzten WM-Lauf in Malaysia. In diesem Jahr kehrt die Formel 1 nach Sepang zurück – für den nachgeholten Bahrain-GP. Und bei «Pole-Position» hat sich mit einer Fabelrunde heute schon wieder Max Verstappen fürs Jahr 2026 eingetragen. Es ist die erste Pole des Jahres für den Niederländer und sein Red Bull Racing Team. Und die erste überhaupt mit Red Bull-Ford-Motor.
Verstappen lobt Fortschritt
Verstappen sagte nach dem Qualifying: «Ich denke, insgesamt war es ein unglaubliches Ergebnis für uns. Wenn man sich die Saison ansieht, wie sie für uns begonnen hat und welche Fortschritte wir gemacht haben. Auf einigen Strecken waren wir schon ziemlich nah dran, aber dieses Wochenende war meiner Meinung nach sehr positiv für uns.» Sein Teamkollege Isack Hadjar qualifizierte sich als Dritter, wird aber wegen eines Motorentauschs von Platz 8 starten.
«Es ist ehrlich gesagt unglaublich»
Red Bull Racing machte schon mit Beginn des Wochenendes einen guten Eindruck. Verstappen: «Wir sind schon im ersten freien Training gut gestartet und haben von da an einfach versucht, das Auto weiter zu verbessern. Es ist ehrlich gesagt unglaublich. Ich freue mich sehr, hier auf der Pole zu stehen.»
Der inzwischen viermalige Weltmeister kennt die Strecke in Sepang gut. Beim letzten Rennen hier im Oktober 2017 gewann er. Es war damals der zweite Sieg in seiner noch jungen Karriere. Viele weitere folgen – und morgen im Grand Prix noch ein weiterer?
Verstappen gibt zu bedenken: «Hier ist es immer hart. Es ist sehr heiß – für uns selbst, aber auch für die Autos, die Bremsen und die Reifen. Das Rennen wird auf jeden Fall ein hartes werden. Man muss vieles unter einen Hut bringen, und natürlich lässt sich im Moment noch nicht sagen, wer das am besten hinbekommt. Gleichzeitig gibt es da den Start, bei dem viel passieren kann. Wir müssen also einfach aufmerksam und bereit sein, und dann werden wir sehen, wie konkurrenzfähig wir im Rennen sind. Aber bisher habe ich mich an diesem Wochenende gut gefühlt, ich war zuversichtlich, und ich hoffe, dass wir das morgen wieder zeigen können.»
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