Charles Leclerc (Ferrari/5.): Was Hamilton in Malaysia besser gemacht hat
Charles Leclerc hat die Bahrain-Quali als Fünftschnellster abgeschlossen, daraus wird am 4. Oktober Startplatz 4. Der Ferrari-Pilot sagt, was auf dem Sepang International Circuit schiefgelaufen ist.
Fünftbester im Abschlusstraining zum Grand Prix von Bahrain auf dem malaysischen Sepang International Circuit, aber vierter Startplatz für Charles Leclerc: Der Monegasse wird wegen der Strafversetzung von Isack Hadjar (fünf Plätze zurück, wegen Einbaus neuer Motorteile) einen Rang geschenkt erhalten.
Normalerweise fährt Leclerc mindestens auf Augenhöhe mit Lewis Hamilton, aber dieses Mal steht der Brite in der ersten Reihe, schräg hinter Max Verstappen, und Leclerc nur auf P5. Der diesjährige Silverstone-Sieger Leclerc sagt, was da schiefgelaufen ist.
«Lewis hat eine extrem gute Runde hingelegt, er hat es quasi geschafft, alle Puzzle-Teilchen an den richtigen Ort zu legen, also – gut gemacht von ihm.»
«Von meiner Seite aus hatte ich die Entwicklung der Strecke zwischen Q1 und Q3 nicht vorhergesehen, je mehr ich attackierte, desto mehr spürte ich, dass das nichts wird.»
«Ich mag Autos, die auf der Vorderachse ganz sensibel reagieren, aber sobald wir in Q3 waren, und ich im ersten Sektor Dampf machte, desto mehr begann der Wagen zu rutschen und ich verlor viel Zeit. Je weiter die Qualifikation voranschritt, desto mehr kämpfte ich mit Untersteuern. Das ist alles meine Schuld, denn Lewis hat gezeigt, was mit dem Wagen möglich ist, aber das wird keinen Einfluss auf das Rennen haben.»
Auf die Frage, ob er seinen ersten Podestplatz seit Mitte Juli in Belgien einfahren könne (damals als Zweiter hinter Kimi Antonelli), meint Charles: «Ja, natürlich. Alles, was wir bisher gesehen haben, lässt uns hoffen, dass wir morgen da vorne mitgeigen werden.»
«Dass Max schnell ist, haben alle gesehen. Die Leistungsfähigkeit von Mercedes ist am schwierigsten vorherzusagen, sie hatten hier Trainings, in welchen sie extrem schnell waren, und andere, in denen sie weniger schnell waren. Ich erwarte, dass sie im Rennen schnell sind. Andernfalls wird es interessant sein, sowohl aus strategischer Sicht als auch im Falle von Regen.»
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