Lewis Hamilton (Ferrari) in Malaysia: «Das hat mich echt überrascht»
Ferrari-Superstar Lewis Hamilton zum Bahrain-GP auf dem Sepang International Circuit von Malaysia in der ersten Reihe, «das hat mich echt überrascht», wie der Rekord-Champion zugeben muss.
Die Tifosi dürfen hoffen: Lewis Hamilton hat im Abschlusstraining zum Grossen Preis von Bahrain in Malaysia eine starke Leistung gezeigt – Startplatz 2, so gut wie zuletzt Mitte Juni in Barcelona.
Hamilton gibt zu: «Es hat mich echt überrascht, dass wir hier in die erste Startreihe vordringen konnten. Aber zunächst mal Glückwunsch an Max, er war von der ersten Runde an hier sauschnell. Red Bull Racing hat offensichtlich grosse Fortschritte gemacht.»
«Wir haben zudem gesehen, dass Mercedes mit einem grossen Upgrade kam, und da sie so viele Rennen gewonnen haben, gingen wir davon aus, dass diese Verbesserungen ihren Vorsprung eher vergrössern würde. Aber das ist nicht passiert.»
«Was uns angeht: Wir haben das ganze Wochenende über im Bereich des fünften oder sechsten Platzes gelegen. Aber in der Quali fühlte sich das Auto grossartig an. Wir haben viele Änderungen vorgenommen, und im Abschlusstraining fügte sich alles zusammen.»
«Gemessen an den Besten, verlieren wir drei oder vier Zehntel auf den Geraden, deshalb arbeiten wir so hart wie möglich, um unsere Leistung in den Kurven zu maximieren. Heute haben wird das geschafft. Wenn wir das beibehalten könnten, hoffen wir, dass wir in Zukunft bessere Ergebnisse erzielen können.»
«Die Krux mit diesen Autos ist – sie sind so empfindlich. Du machst die kleinste Änderung, und es ist wirklich verblüffend, wie gross der Unterschied von einem Lauf zum nächsten sein kann. Ein Klick am Frontflügel, ein Millimeter Bodenfreiheit, ein Viertelgrad Sturz oder 0,1 Nachlauf – all so was. Diese kleinen Dinge machen unterm Strich einen so grossen Unterschied, und die Arbeit bei der Abstimmung ist buchstäblich ein bewegliches Ziel.»
Zum Rennen meint Hamilton: «In den Dauerläufen war die Balance nicht ganz so gut wie in der Quali auf eine schnelle Runde. Aber wir sind oft im Grand Prix stärker als im Abschlusstraining.»
«In gewisser Weise sind wir alle im gleichen Boot. Überholen ist schwierig, und wenn du einem Gegner dichtauf folgst, neigen die Reifen erst recht zum Überhitzen. Das wird interessant im Grand Prix.»
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