McLaren-CEO Zak Brown will Grand Prix in Indianapolis
Die Formel-1-Verantwortlichen bestätigten am Rennsonntag in Imola den Vertragsabschluss mit den GP-Organisatoren in Miami. McLaren-CEO Zak Brown wünscht sich einen dritten WM-Lauf auf US-Boden.
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Bevor die Formel 1 2012 mit dem Rennen auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas, in die USA zurückkehrte, war die Königsklasse jahrelang nicht mehr in den Vereinigten Staaten unterwegs. Denn schon 2007 fand das bisher letzte Formel-1-Kräftemessen in Indianapolis statt, dass Lewis Hamilton – damals noch im McLaren-Mercedes – vor seinem damaligen Teamkollegen Fernando Alonso und Felipe Massa im Ferrari gewann.
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Geht es nach McLaren-CEO Zak Brown, soll der GP-Zirkus seine Zelte künftig wieder am Indianapolis Motor Speedway aufschlagen. Der Amerikaner erklärte im Interview mit dem "Indianapolis Star": "Ich habe Formel-1-Präsident Stefano Domenicali gesagt, dass Indianapolis meiner Meinung nach einen Grand Prix bekommen sollte." Erst am Rennsonntag hatten die Formel-1-Verantwortlichen den Vertragsabschluss mit den GP-Organisatoren in Miami verkündet, das Abkommen läuft über 10 Jahre und soll den Vertrag mit Austin nicht ersetzen. Vielmehr sollen künftig mindestens zwei Rennen in den USA über die Bühne gehen.
Brown würde gerne drei Rennen auf US-Boden erleben. Dass dies angesichts des grossen Interesses und der beschränkten WM-Termine vielleicht zu viel verlangt ist, weiss der Marketing-Profi, der ein Rotationssystem vorschlägt: "Ein Rennen könnte jedes Jahr am gleichen Ort stattfinden und die anderen beiden Austragungsorte könnten sich abwechseln."
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Die Vorteile liegen auf der Hand. "So bedient man drei Märkte, und der Enthusiasmus und die Aufregung sind gross, wenn Knappheit herrscht", ist sich Brown sicher. "Ich denke, Miami muss jährlich stattfinden, und Austin und Indianapolis könnten sich abwechseln. Das wäre grossartig, weil so jeder gewinnt."
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In Indianapolis erlebte die Königsklasse 2005 eine der grössten Blamagen in der Formel-1-Geschichte. Diese löste Reifenausrüster Michelin aus, dessen Reifen der Belastung im Oval-Teil der Strecke nicht gewachsen waren. Die Idee, eine Schikane vor Kurve 13 einzubauen, um die Belastung der Reifen zu senken, wurde ebenso verworfen wie das Vorhaben, die Michelin-Fahrer alle zehn Runden mit frischen Reifen auszustatten.
Am Ende fuhren alle Michelin-bereiften Autos nach der Aufwärmrunde an die Box, womit die Fahrer von Renault, McLaren, BMW-Williams, Toyota, Red Bull Racing, Sauber und BAR-Honda nicht mehr im Rennen waren. Nur sechs Rennwagen nahmen am GP teil, was die Fans auf den Tribünen in Rage brachte. Imola-GP, Italien
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:35:15,117 h 02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +22,000 sec 03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +23,702 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +25,579 05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +27,036 06. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +51,220 07. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +52,818 08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +56,909 09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:05,704 min 10. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:06,561 11. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:07,151 12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:13,184 13. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1:34,773 14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +2 Runden* 16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden 17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden * ausgeschieden, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet Out Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Crash George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, Crash Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, Crash WM-Stand nach 2 von 23 Rennen Fahrer 1. Hamilton 44 Punkte 2. Verstappen 43 3. Norris 27 4. Leclerc 20 5. Bottas 16 6. Sainz 14 7. Ricciardo 14 8. Pérez 10 9. Stroll 5 10. Gasly 6 11. Tsunoda 2 12. Ocon 2 13. Alonso 1 14. Räikkönen 0 15. Giovinazzi 0 16. Russell 0 17. Vettel 0 18. Schumacher 0 19. Mazepin 0 20. Latifi 0 Marken 1. Mercedes 60 2. Red Bull Racing 53 3. McLaren 41 4. Ferrari 34 5. AlphaTauri 8 6. Aston Martin 5 7. Alpine 3 8. Alfa Romeo 0 9. Williams 0 10. Haas 0
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