Der Formel-1-Traditionsrennstall McLaren zeigt im «McLaren House» einige Schmuckstücke aus früheren Formel-1-Tagen, unter anderem auch den MP 4/8, mit dem Ayrton Senna seinen letzten GP-Sieg einfuhr.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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An diesem Wochenende dürfen sich die Besucher der 42. Ausgabe des AVD Oldtimer Grand Prix freuen: Der Traditionsrennstall und Luxuswagenbauer McLaren ist in der Mercedes Arena des legendären Nürburgrings mit einem eigenen "McLaren House" vertreten. Die Edel-Rennwagenschmiede aus Woking stellt darin zur Feier ihrer über 50-jährigen Erfolgsgeschichte einige besondere historische Schmuckstücke aus: Neben den neuen McLaren 650S Coupé und Spider werden mit dem M14, dem M23 und dem MP4-8 drei frühere Protagonisten der Formel-1-Szene gezeigt.
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Der M14 von 1970 ist das letzte Formel-1-Auto, in dem Teamgründer und Rennfahrer Bruce McLaren unterwegs war, bevor er bei einem tragischen Can-Am-Testunfall auf dem Goodwood Circuit im Alter von nur 32 Jahren sein Leben liess. Der Monaco-GP 1970 war der letzte Formel-1-Lauf, den der Neuseeländer bestritt. Im M23 bescherte Emerson Fittipaldi McLaren vier Jahre später den ersten Fahrer-WM-Titel. Der brasilianische Formel-1-Champion von 1972 und 1974 siegte in diesem Auto in Brasilien, Belgien und Kanada. Auch der MP4/8 von 1993 ist ein ganz besonderer Renner: In diesem Auto eroberte der legendäre Ayrton Senna seinen letzten GP-Sieg, bevor ihn der schlimme Unfall in Imola aus dem Leben riss. Der MP4/8 ist auch der erste Renner, der mit der McLaren-Einheitselektronik (ECU) war und neben einer Art GPS auch über eine aktive Aufhängung verfügte.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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