McLaren-Teamchef Andrea Stella: Das kauft er Mercedes einfach nicht ab
Mercedes-F1-Miteigentümer Toto Wolff hat, nicht zum ersten Mal, betont, dass sein Team in Sachen Entwicklung des Autos an Grenzen stosse. McLaren-Teamchef Andrea Stella glaubt das nicht.
Vor Wochen hat sich der Österreicher Toto Wolff darüber gewundert, welch hohe Schlagzahl Ferrari und McLaren bei der Entwicklung ihrer Rennwagen zeigen. Wolff, Teamchef und Miteigentümer des F1-Rennstalls von Mercedes, hat nun im Rahmen des Niederlande-GP erneut betont, dass sein Team an gewisse Grenzen stosse.
Der Wiener sagt: «Wir haben nicht das Geld, um Weiterentwicklungen auf Vorrat zu produzieren. Wir versuchen, die Entwicklungen gleichmässig über die Saison zu verteilen, basierend auf unseren Berechnungen, wann wir die grössten Updates einbringen können, und mit Blick darauf, das Maximum für die Punkte in der WM herauszuholen.»
«Wir können eben nur das tun, was wir tun können. Deshalb ist es ein Entwicklungswettlauf. Wenn man ein Upgrade einführt, hat jedes der Top-Teams mindestens ein paar Zehntel davon. Und genau das verliert man dann. Es war zuletzt also etwas schwieriger als zu Beginn des Jahres.»
Zur Erinnerung: Die Budget-Obergrenze 2026 für die Formel-1-Saison 2026 liegt bei 215 Millionen US-Dollar.
Noch in Zandvoort ist McLaren-Teamchef Andrea Stella mit den Aussagen von Wolff konfrontiert worden. Der Italiener sagt dazu. «Ich würde das gerne glauben, aber eigentlich glaube ich es nicht, wegen der Vorschriften für die Antriebseinheiten von 2027. Alle Teams verfügen über einen gewissen Spielraum hinsichtlich der Kostenobergrenze, und wenn ich mich nicht irre, sprechen wir hier von etwa 3 Millionen.»
«Ich bin davon überzeugt, dass Mercedes längst Entwicklungen im Windkanal hat, die den Wagen schneller machen als das, was wir derzeit auf der Strecke sehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie Upgrades haben werden. Natürlich wäre mir als Gegner lieber, wenn nicht, aber davon gehe ich nicht aus.»
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