Monaco-GP: Wieso Hamilton (2.) und Hadjar (3.) keine Strafen erhalten haben
Es hagelte Untersuchungen und Strafen beim Monaco-GP. Auch gegen den zweitplatzierten Lewis Hamilton und den drittplatzierten Isack Hadjar wurde ermittelt. Wieso die FIA sie aber vom Haken liess.
Es hätte nicht viel gefehlt und beim Grand Prix von Monaco hätten die ersten Drei nicht Antonelli, Hamilton, Hadjar geheissen. Denn gegen Ferrari-Superstar Hamilton und den jungen Pariser Hadjar wurde ermittelt. Nach dem Rennen kam jedoch Entwarnung: keine Strafen für diese zwei Piloten. Was war passiert?
Die Regelhüter schauten sich bei beiden Fahrern das Verhalten hinter dem Safety-Car an. Da gibt es im Reglement einen Passus, wonach der Abstand zwischen den Fahrzeugen zehn Wagenlängen nicht übersteigen darf.
Hamilton und Hadjar haben diese Regel verletzt, eine Strafe gab es jedoch nicht. Wieso nicht?
Die Rennkommissare Garry Connelly (Australien), Tanja Geilhausen (Deutschland), Derek Warwick (Grossbritannien) und Jean-Francois Calmes (Monaco) beschlossen, den Piloten in diesem Punkt eine etwas längere Leine zu lassen.
Die Regelhüter halten fest: «Die Rennkommissare haben GPS-Daten, Videomaterial, Funkverkehr, Bordkamera-Aufnahmen sowie Daten aus den Rennwagen hinzugezogen. Es wurde in Betracht gezogen, dass beim Kanada-GP verfügt wurde, in Sachen Abstand etwas mehr Toleranz als üblich einzuräumen, damit die Fahrer ihre Reifen und ihre Antriebseinheiten für den Re-Start optimal vorbereiten können. Aus diesem Grund wurde gegen Hamilton und Hadjar in diesem Fall die Ermittlung eingestellt.»
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