Nico Hülkenberg (Audi/14.): Rätsel nach Speed-Verlust in der Sprint-Quali
GP-Routinier Nico Hülkenberg (39) liess im freien Zandvoort-Training mit Platz 7 aufhorchen, aber als es in der Sprint-Quali um die Wurst ging, verflüchtigte sich der Speed seines Audi.
Zu dem Gemeinsamkeiten von Lewis Hamilton und Nico Hülkenberg in Zandvoort gehört: Beachtlicher Speed und anständiges Fahrzeugverhalten im freien Training, aber in der Sprint-Quali war auf einmal alles anders.
Der Deutsche Nico Hülkenberg, am 19. August 39 Jahre alt geworden, zeigte das Potential seines Audi im einzigen freien Training mit Platz 7. Aber wie bei Hamilton lief später in der Qualifikation für den Sprint wenig zusammen – nur Startplatz 14 für Hülki.
Hülkenberg erklärt: «Ein Tag mit ganz unterschiedlichem Verlauf. Das freie Training war wirklich positiv. Ich hatte ein gutes Gefühl im Auto, und wir schienen gut aufgestellt zu sein für die Quali.»
«Im Sprint-Qualifying jedoch war das Gefühl im Rennwagen auf einmal anders, ich spürte nicht mehr den gleichen Grip, was es schwieriger machte, das perfekte Arbeitsfenster für das Auto zu finden. Wir sind uns nicht ganz im Klaren darüber, was sich zwischen den beiden Trainings geändert hat.»
Beim zweiten Audi-Fahrer Gabriel Bortoleto lief das besser. Der Brasilianer sagt: «Schon das erste Training verlief vielversprechend, und nach einigen Feinabstimmungen konnten wir im Sprint-Qualifying nochmals einen weiteren Schritt machen. Von Startplatz 9 aus will ich im Sprint natürlich in die Punkte fahren. Das Tempo dafür haben wir.»
Zur Erinnerung: Im Sprint gibt es für die ersten Acht WM-Punkte.
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