Oscar Piastri erklärt: Diese Rivalen werden McLaren auf die Pelle rücken
Oscar Piastri blieb im Sprint-Qualifying von Zandvoort knapp eine Zehntel langsamer als Polesetter George Russell. Der Australier erklärte hinterher, mit welchen Hauptgegnern er im Sprint rechnet.
Die McLaren-Piloten wurden von vielen GP-Beobachtern als die grossen Favoriten für das Rennwochenende in Zandvoort gehandelt. Das hat einen einfachen Grund: Die Streckencharakteristik des Dünenkurses ähnelt jener des Hungarorings, auf dem Lando Norris den ersten GP-Sieg in diesem Jahr für das Traditionsteam aus Woking eingefahren hat.
Weltmeister Norris schaffte es im einzigen freien Training denn auch, die zweitschnellste Runde zu drehen – die Bestzeit sicherte sich WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes. Oscar Piastri musste sich hingegen mit dem sechsten Platz begnügen, er blieb mehr als sechseinhalb Zehntel langsamer als der Teenager aus Italien. Auch im darauffolgenden Sprint-Qualifying war er der langsamere der beiden McLaren-Stars.
Norris belegte mit nur 41 Tausendstelsekunden Rückstand den zweiten Platz hinter Antonellis Teamkollegen George Russell, der sich die Pole sicherte. Piastri fehlten 99 Tausendstel, er landete damit auf dem vierten Platz – vor Antonelli, der sich bei einem Ausritt im SQ1 den Unterboden beschädigt hatte.
Für Piastri war das nur ein schwacher Trost. Er erklärte nach getaner Arbeit, dass er mit einem altbekannten Problem kämpfte, das ihn schon die ganze Saison quält: «Meine Runde auf den weichen Reifen war nicht so gut, und ich habe das Gefühl, dass dies in diesem Jahr ziemlich oft der Fall ist. Wir packen die weichen Reifen ans Auto und es fühlt sich nicht so gut an wie auf den mittelharten Walzen.»
«Allerdings konnte ich mich im Vergleich zum freien Training verbessern», tröstete sich der Rennfahrer aus Melbourne. «Wir haben ein paar Sachen geändert und ich war sehr viel glücklicher mit dem Auto. Das sit das Positive, das wir mitnehmen können, wir konnten uns im Laufe des Tages deutlich verbessern.»
Gleichzeitig bedauerte der aktuelle WM-Siebte: «Ich war ziemlich nah dran, und mit einer besseren Runde hätte es wohl auch für die Pole gereicht. Aber ich lerne stetig dazu, verbessere mich, und das ist das Wichtigste.» Mit Blick auf die Gegner sagte er voraus: «Es wird sehr eng werden zwischen uns, Ferrari und Mercedes. Deshalb wird es auf jedes noch so kleine Detail ankommen. Mal schauen, was wir ausrichten können.»
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