Nico Hülkenberg (Audi) nach Ausfall: Schon vorm Start stimmte etwas nicht
Der deutsche Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg konnte das Rennen in Silverstone mit einem Problem am Getriebe nicht beenden. Hinterher verriet er: Schon auf dem Weg ins Grid stimmte etwas nicht.
Enttäuschender britischer Grand Prix für den einzigen deutschen Mitstreiter Nico Hülkenberg! Nach 36 von 52 Runden war für den Audi-Piloten der Silverstone-GP schon vorbei. Mit einem Getriebeproblem fiel Hülkenberg aus.
Der Deutsche resümierte nach dem England-Wochenende: «Es lief vom Beginn des Wochenendes an gegen uns. Das war sehr charakterbildend und es endete natürlich sehr frustrierend für uns. Vom Start an sind die Dinge nicht wirklich zusammengekommen.»
Der Deutsche beobachtete schon vor dem eigentlichen Rennstart ein böses Omen: «Schon auf dem Weg in die Startaufstellung hatte ich das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Der Start selbst verlief auch nicht so, wie er hätte verlaufen sollen. Das ist eindeutig ein Bereich, dem wir unsere Aufmerksamkeit widmen müssen.»
Getriebe sorgte für Ausfall
Es wurde dann auch nicht besser. Hülkenberg: «Im Rennen musste ich schon früh im Windschatten pushen und hatte einen kleinen Dreher, was das Reifenmanagement erschwerte, und dann hatten wir ein Getriebeproblem, das uns letztendlich zum Ausfall zwang.»
Besonders bitter für Hülkenberg, bedenkt man doch, dass Silverstone im Vorjahr die Strecke seines großen Triumphes war. Hier hatte er im Sommer 2025 das erste Podium seiner langen Karriere geholt. Doch 2026 lief alles gegen ihn. Der Deutsche bleibt damit 2026 weiter punktlos. Es ist sein vierter Ausfall der Saison, wenn man nur die Grands Prix zählt.
Kollege Bortoleto holte Punkte
Immerhin: Hülkenbergs Teamkollege Gabriel Bortoleto konnte das Rennen beenden und holte mit Platz 8 sogar Punkte. Hülkenberg: «Positiv ist, dass Gabi Punkte geholt hat. Das ist ein wirklich starkes Ergebnis für ihn und für das Team, und es zeigt das Potenzial, das wir haben, wenn alles zusammenpasst.»
Der Deutsche will den Kopf also nicht hängen lassen: «Der Wettbewerb ist sehr eng, und obwohl wir zeitweise nah dran waren, ist es uns nicht ganz gelungen, diese Chancen zu nutzen. In diesem Sport kann sich das Blatt schnell wenden, und ich bin zuversichtlich, dass es wieder zu unseren Gunsten laufen wird – wir müssen einfach weiterarbeiten, konzentriert bleiben und als Team weiter Druck machen.»
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