Moto3 ab 2028 mit Yamaha: Wie groß werden die Änderungen?
Mit der Übernahme von Yamaha als Lieferant der Einheitsbikes startet in der Moto3-WM ab der Saison 2028 eine neue Ära, die aber auch viele Fragezeichen und Optionen mit sich bringt.
Die Einstiegsklasse im Grand-Prix-Sport wird ab 2028 nicht wieder zu erkennen sein. Die MotoGP Sports Entertainment Group (SEG) und Yamaha haben ihren Deal über die Lieferung der Moto3-Einheitsbikes vor einigen Tagen verkündet. KTM und Honda werden verschwinden. Dafür übernimmt dann Yamaha das Zepter als Alleinausrüster und stattet das Feld mit Prototypen aus.
Neue Moto3-Prototypen
Der Motor des künftigen Moto3-Prototypen basiert auf der Plattform der CP2-Serie und stammt von der R7 Yamaha. Allerdings wird dieser Motor umfassend getunt. Die Kosten sollen reduziert werden, der Speed erhöht und der Windschatten in den Rennen etwas an Bedeutung verlieren. Die Prototypen-Yamaha soll ab frühestens 2029 auch in diversen Nachwuchsformeln weltweit eingesetzt werden.
Im WM-Fahrerlager wird sich alles immer mehr und mehr um die Königsklasse MotoGP drehen. Manche Teams aus den Klassen Moto2 und Moto3 tun sich schon jetzt schwer, ihre Gönner und Sponsoren zu den Rennen einzuladen, wenn diese dafür dann in den Behelfsboxen in der hintersten Ecke des Fahrerlagers stehen, den Blick auf einen Metallzaun bekommen und hunderte Meter von der Boxengasse entfernt sind.
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