Locatelli verhalf Yamaha zum Suzuka-Podium: «Das war ein verrücktes Rennen»
Andrea Locatelli fuhr mit der Werks-Yamaha bei den 8 Stunden von Suzuka auf Platz 2. Der Italiener lobte die Rennleitung für den Safety-Car-Einsatz und sprach von extrem schwierigen Bedingungen.
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«Die 8 Stunden von Suzuka waren ein verrücktes Rennen», sagte der Italiener nach dem Zieleinlauf. «Im vergangenen Jahr war es extrem heiß, diesmal hat es praktisch das ganze Rennen geregnet. Acht Stunden im Regen sind unglaublich kompliziert. Vom Sofa aus sieht das wahrscheinlich spannend aus, auf dem Motorrad war aber jede einzelne Runde schwierig.»
Besonders das Überrunden langsamerer Maschinen sowie die ständig wechselnden Streckenverhältnisse hätten höchste Konzentration verlangt. «Man musste permanent langsamere Fahrer überholen. Dazu kam Öl auf der Strecke von einem defekten Motorrad. Im Trockenen ist alles berechenbarer, im Regen weiß man dagegen nie, was einen in der nächsten Kurve erwartet.»
Safety-Car verhinderte Yamaha-Schlussoffensive
Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte sich Locatelli mit der Leistung seines Teams zufrieden. Yamaha kämpfte bis zur Schlussphase um den Sieg, ehe eine lange Safety-Car-Phase die Aufholjagd auf Honda HRC beendete.
Der Italiener überraschte mit großem Lob für die Rennleitung. «Sie haben wirklich gute Arbeit geleistet. Ehrlich gesagt war ich zunächst überrascht, dass das Safety-Car so spät noch auf die Strecke geschickt wurde. Aber der Regen war vor allem in Spoon 1 und Spoon 2 extrem stark.»
Aus eigener Erfahrung konnte Locatelli die Entscheidung letztlich nachvollziehen. «Ich hatte dort bereits ein richtig schlechtes Gefühl. Das Motorrad drehte ständig durch und es wurde wirklich gefährlich. Wir haben wieder mehrere Stürze gesehen. Deshalb war es wahrscheinlich die richtige Entscheidung.»
Am Ende musste sich Yamaha wie bereits im Vorjahr mit dem zweiten Platz begnügen. Für Locatelli war das dennoch ein Ergebnis, auf das die Mannschaft stolz sein kann. «Ich denke, wir haben den zweiten Platz verdient, weil wir auch unter diesen Bedingungen sehr gut gearbeitet haben. Jetzt müssen wir einfach weitermachen. Ich bin sehr glücklich, Yamaha zu vertreten.»
Abschließend richtete der Italiener noch anerkennende Worte an die Sieger von Honda HRC: «Glückwunsch an die Gewinner. Sie haben – wie immer – großartige Arbeit geleistet.»
Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:
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Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden
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Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten
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BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087
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YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444
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AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113
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SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
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Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
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SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden
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Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden
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Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden
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