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Nico Rosberg: «Mercedes muss sich noch nicht sorgen»

Ex-GP-Pilot Nico Rosberg lobt nicht nur die Leistung von Sieger Sebastian Vettel. Auch für seinen früheren Brötchengeber Mercedes und seinen ehemaligen Teamkollegen Lewis Hamilton gibt es nette Worte.

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Während Lewis Hamilton auf dem Albert Park Circuit nichts unversucht liess, um die überraschend verlorene Führung zurückzugewinnen, fieberte sein früherer Teamkollege Nico Rosberg im Fahrerlager von Melbourne mit. Der Weltmeister von 2016 musste das auch, schliesslich analysierte er das erste Saisonrennen nach der Zieleinfahrt gleich für mehrere TV-Sender in unterschiedlichen Sprachen.

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Neben den Kollegen von RTL stand der Deutsche auch dem britischen TV-Team von Sky als Experte zur Verfügung. Und dort erklärte der Weltmeister von 2016: "Zuerst einmal muss man sagen, dass Ferrari einen unglaublichen Job gemacht hat, genauso wie Sebastian Vettel, der eine fabelhafte Leistung gezeigt hat."

Nette Worte gab es aber nicht nur für die Roten und seinen Landsmann Vettel, sondern auch für die Silberpfeile und seinen früheren Stallgefährten Lewis Hamilton, der durch einen Software-Fehler – so wird zumindest vermutet – den sicher geglaubten Sieg an seinen ärgsten Kontrahenten abgeben musste.

"Es ist unglaublich, dass der Fehler bei Mercedes gleich mehrere Sekunden ausgemacht hat. Das ist eine ganze Welt in der Formel ! Das ist ein grosser Fehler, der ihnen den Sieg gekostet hat, und das ist eine sehr bittere Pille", räumte der 32-Jährige ein, betonte aber auch gleich: "Aber es ist erst das erste Rennen und Mercedes hatte in diesem einen unglaublichen Speed. Wenn Lewis Gas gegeben hat, war er schnell unterwegs. Deshalb denke ich, dass sich Mercedes noch keine Sorgen machen muss."

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Dass Hamilton nach dem Führungsverlust nicht mehr an Vettel vorbeikam, lag laut Rosberg nicht nur an der Aerodynamik der neuesten Formel-1-Fahrzeuggeneration: "Natürlich ist es noch schwieriger geworden, dem Vordermann dicht zu folgen, aber Lewis hat auch alles gegeben und zudem war er auf älteren Reifen als Sebastian unterwegs."

"Ausserdem war er sicherlich auch frustriert", vermutet der 23-fache GP-Sieger, und erklärt: "Sein Motor drohte zu überhitzen und deshalb wurde ihm über Funk mitgeteilt, dass er vorsichtig sein musste. Das ist für einen Piloten immer sehr ärgerlich, denn du willst den Kerl vor dir einfach nur schnappen, doch das kannst du nicht. Das ist unglaublich frustrierend, wenn du am Steuer sitzt."

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