Perez nach Feuer-Aus: «Ein paar Zehntel könnten unser Leben verändern»
Im FP2 vor dem Formel-1-GP in Monaco kam Sergio Perez (Cadillac) mit einer brennenden Bremse zum Stehen. Der Mexikaner ist aber zuversichtlich: Man sei nah dran, der Einzug ins Q2 möglich.
Es war ein kleiner Schreck kurz vor Ende des zweiten Trainings! Am Freitag des Formel-1-Wochenendes in Monaco funkte Sergio Perez wenige Minuten vor Schluss an sein Cadillac-Team, dass er Rauch im Cockpit habe. Erst hieß es: Bring das Auto in die Garage. Doch das war nicht mehr möglich. Perez musste seinen Boliden am Casino abstellen und schnell rausspringen.
Denn es qualmte nicht nur aus seiner rechten Vorderradbremse – sondern schnell schlugen auch Flammen aus der Bremse! Streckenposten eilten zahlreich herbei, löschten das Feuer und schoben den Boliden aus dem Weg.
Sergio Perez sorgte später für Aufklärung: «Wir hatten wohl ein Bremsversagen. Es ging darum, unser Limit zu finden, was für den Sonntag wichtig ist.» Teamchef Graeme Lowdon sagte am Freitagabend: «Wir haben uns darauf konzentriert, uns so gut wie möglich für die Herausforderungen von Monaco vorzubereiten. Und abgesehen von dem Stoppen auf der Strecke am Ende der Session, das wir am Abend untersuchen werden, haben wir unsere Ziele erreicht. Wir haben eine solide Basis, auf der wir fürs entscheidende Qualifying aufbauen können.»
Denn es lief vor dem Feuer-Aus richtig für Perez: Im ersten Training wurde der Cadillac-Pilot sogar 14. – das würde im Qualifying den Einzug ins Q2 bedeuten. Perez: «Es war ein starker Freitag für uns. Wir sind nah dran, ein paar Zehntel könnten unser Leben komplett verändern. Ich hoffe, dass wir sie finden können, wenn es drauf ankommt.»
Q2-Einzug möglich?
Ist also vielleicht sogar der Sprung vom ersten ins zweite Qualifying drin am Samstag (ab 16 Uhr/bei uns im Live-Ticker)? Perez: «Wir sind nah dran, aber es wird von den Gegebenheiten abhängen. Wir müssen uns ein wenig darauf verlassen, dass die anderen etwas vermasseln, was hier ja sehr gut passieren kann. Es kann hier viel Chaos geben, also müssen wir einfach da sein und die Rundenzeit setzen, wenn es zählt, und das Maximum rausholen. Das ist das Ziel. Und hoffentlich wird es unser erstes Q2. Wir werden es sehen…»
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