Racing Bulls-Teamchef Alan Permane: Einfache Regel für teaminternes Duell
Die Racing Bulls-Teamkollegen Liam Lawson und Arvid Lindblad dürfen gemäss Alan Permane gegeneinander kämpfen. Dabei müssen die beiden Teamkollegen nur eine wichtige Regel beachten, sagt der Teamchef.
Das Visa Cash App Racing Bulls Team ist in diesen Jahr auf dem besten Weg, das beste Ergebnis in der Team-Geschichte einzufahren. Nach elf WM-Runden belegt es mit 66 Punkten den fünften Rang in der WM-Tabelle der Konstrukteure. Der Vorsprung auf Kontrahent Alpine ist klein: Nur fünf WM-Zähler fehlen dem Team des französischen Auto-Riesen Renault, um mit dem Rennstall aus Faenza gleichzuziehen.
Umso wichtiger ist es für die B-Truppe von Red Bull, keine Punkte zu verschenken. Und das ist vor allem mit Blick auf den teaminternen Wettkampf, den Liam Lawson und Arvid Lindblad austragen, wichtig. Denn während der Neuseeländer um seinen Verbleib in der Königsklasse kämpft (der Druck wird angesichts der guten Formel-2-Ergebnisse von Red Bull Junior Nikola Tsolov immer grösser), setzt sein Stallgefährte alles daran, um sich in seinem ersten Formel-1-Jahr zu etablieren.
Entsprechend hart wird auch gegeneinander gekämpft – etwa beim China-GP, als Lindblad Lawson angriff. Auch in Österreich, Grossbritannien, Belgien und Ungarn kam es zu einem Duell der Teamkollegen. In vier der fünf GP, die Beide in dieser Saison in den Punkten beendet haben, kamen sie hintereinander ins Ziel, wobei Lawson immer die Nase vorn hatte.
Keine Stallorder, aber eine Regel für Arvid Lindblad und Liam Lawson
Wird das Duo bald mittels Stallorder davon abgehalten, einen Doppel-Ausfall zu riskieren? Teamchef Alan Permane sagte nach dem Ungarn-GP dazu: «Es gab ein paar Momente, in denen es spannend wurde, aber ich muss den beiden vertrauen. Wir haben natürlich vor dem Rennen darüber gesprochen, und ich sage ihnen: ‚Hört zu, ihr könnt gegeneinander Kämpfen, sorgt einfach dafür, dass ihr euch nicht in die Quere kommt. DAs ist meine einzige Vorgabe.»
Es sei eigentlich ein schönes Problem, das er habe, fügte der Brite an. Und er betonte, dass es ihm eigentlich egal sei, welcher der Beiden die Nase vorn habe. «Wenn sie auf die Strecke gehen, sind sie für mich Fahrer A und Fahrer B. Das sage ich ihnen auch. Es ist mir egal, in welcher Reihenfolge sie ins Ziel kommen. Für uns ist die Konstrukteurswertung das Wichtigste.»
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