Franco Morbidelli in Superbike-WM 2027: Ducati-Manager vom Erfolg überzeugt
Mit Franco Morbidelli hat Ducati-Teamchef Stefano Cecconi seine Mannschaft für die Superbike-WM 2027 komplett. Wie der Aruba-Boss sieht auch Gigi Dall’Igna den Beginn einer Erfolgsgeschichte.
So wie Pirelli-Kenner Nicolò Bulega mit einem Vorteil in seine erste MotoGP-Saison starten wird, hofft Ducati in der Superbike-WM auf denselben Effekt mit Franco Morbidelli und seiner Erfahrung mit Michelin. Im Weltmeisterteam dürfte der Routinier 2027 zum engeren Kreis der Favoriten dazugehören.
Tatsächlich ist es auch nicht so, dass der 31-Jährige ein Unbekannter in der seriennahen Weltmeisterschaft ist. Bevor der Italiener im GP-Paddock durchstartete, gewann er 2013 die Superstock-600‑EM. Das mag lange her sein, doch Moribidelli wird viel Bekanntes wiederfinden – etwa das offene Paddock und den entspannten Umgang untereinander. Außerdem trainieren die MotoGP-Piloten gerne und regelmäßig mit dem Straßenableger der V4R, natürlich mit den französischen Reifen.
Für Aruba-Boss Stefano Cecconi gab es also gute Argumente, den aus Rom stammenden Morbidelli als Nachfolger von Superbike-Weltmeister Nicolò Bulega zu verpflichten.
«Die Saison 2027 wird zahlreiche Neuerungen mit sich bringen und sowohl für den Fahrer als auch für das Team eine große Herausforderung darstellen. Es liegt jedoch in unserer DNA, ehrgeizige Ziele zu setzen», betonte der Teameigner. «Franco bringt äußerst wertvolle Erfahrungen mit, die er über viele Jahre in der MotoGP bei Top-Teams gesammelt hat: ein wichtiger Faktor auch im Hinblick auf die Einführung der neuen Reifen, die er ausgezeichnet kennt und zu denen er uns wertvolles Feedback geben kann. Außerdem wechselt er zwar die Klasse, bleibt aber auf einer Ducati, was Kontinuität in seiner Arbeitsweise und seinem technischen Ansatz gewährleistet.»
Ducati-Corse‑CEO Gigi Dall’Igna kennt beide Fahrerlager. Einst hatte er Aprilia in der Superbike-WM zum Erfolg geführt, anschließend Ducati in der Prototypenserie wieder an die Spitze gebracht. Der Ziegenbarträger ist überzeugt, dass die MotoGP-Erfahrung von Morbidelli für das Superbike-Projekt schnelle Fortschritte ermöglicht.
«Franco ist ein sehr talentierter Fahrer, der im Laufe seiner Karriere Speed, technisches Gespür und Anpassungsfähigkeit auf höchstem Niveau unter Beweis gestellt hat. Nach vielen Jahren in der MotoGP wird er einen äußerst wertvollen Erfahrungsschatz in unser Superbike-Projekt einbringen», sagte der Italiener. «Wir sind überzeugt, dass sein Wechsel auch durch seine fundierten Kenntnisse des Ducati-Umfelds und unserer Arbeitsweisen unterstützt wird – ein Aspekt, den wir angesichts der neuen technischen Herausforderungen, die uns 2027 erwarten, als besonders wichtig erachten. Gemeinsam mit Aruba.it Racing haben wir im Laufe der Jahre ein erfolgreiches Projekt aufgebaut, und wir glauben, dass Franco alle Qualitäten mitbringt, um dazu beizutragen, dass es an der Spitze bleibt.»
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