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Renault: Wir liegen im Zeitplan
Bei Renault sei alles im grünen Bereich, sagte de Einsatzleiter der Franzosen, Rémi Taffin, nach dem ersten Testtag in Bahrain. Man habe die meisten Probleme gelöst und wolle an den restlichen Tagen «viele Runden fahren»
Formel 1
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Es sei schon besser gelaufen als in Jerez, als die Renault-Kunden kaum eine Runde drehen konnten, erklärte Rémi Taffin nach dem ersten Tag in Bahrain. "Es war zwar noch nicht ganz so, wie wir es gerne hätten, aber zumindest haben wir mal eine Basis, auf der wir arbeiten können. Ab morgen wird es auch Upgrades geben und so geht es weiter bis zum Ende der Testfahrten." Die Probleme, die Renault in Jerez hatte, seien gelöst, erklärte Taffin, dafür würden jetzt aber neue auftauchen, an denen man arbeiten müsse. "Sie sind aber nicht so groß wie die, die wir in Spanien hatten. Wir liegen im Zeitplan, erholen uns aber noch von Jerez."
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Die Stimmung im Fahrerlager ist allerdings ganz anders. Renault würde zwar ständig betonen, dass sie Probleme erkannt und im Griff hätten, die Autos aber ständig weiter mucken, ist der allgemeine Tenor. Außer Williams, die durch ein Problem mit der Benzinzufuhr gehandicapt waren und Marussia, die ein Softwareproblem zu lösen hatten, waren die Renault-angetriebenen Autos wie schon in Jerez jene, die die wenigsten Runden zurücklegten. Da klingt es schon fast wie Ironie, wenn Taffin meint, man wolle morgen versuchen, "längere Strecken am Stück und so viel wie möglich zu fahren" und hoffe auf einen problemlosen Tag, "an dem wir weiter an unserem Antriebsstrang arbeiten können." Damit sprach Taffin sicher auch seinen Kunden aus dem Herzen. Das Problem der Überhitzung des Aggregats scheine behoben zu sein, was am Mittwoch Schwierigkeiten bereitete, konnte der Franzose noch nicht sagen. "Eines der Probleme scheint ähnlich gelagert zu sein wie eines, das wir in Jerez hatten, um Genaueres sagen zu können, müssen wir aber erst die Daten überprüfen."
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Sebastian Vettel konnte in Bahrain wieder nur 14 Runden zurücklegen und der Weltmeister und sein Team sind natürlich alles andere als glücklich mit dem bisherigen Verlauf der Wintertests. "Sie brauchen uns keinen zusätzlichen Druck machen, wir machen uns selbst genug Druck", antwortete Taffin auf die Frage, ob es aus dem Lager der Bullen nicht schön langsam Beschwerden gebe. "Sowohl in Frankreich als auch hier arbeiten wir rund um die Uhr und man sieht ja auch Resultate", betonte der Renault-Mann. Ob die Probleme des amtierenden Weltmeisters mit dem Renault-Aggregat zusammenhingen, konnte Taffin am Abend nicht beurteilen. "Dazu müssen wir erst die Daten von Red Bull Racing bekommen."
Die einzige löbliche Ausnahme der Renault-Kunden am Mittwoch war Caterham. Robin Frijns schaffte im CT04 sogar 68 Umläufe um den Sakhir Circuit. "Es gab zwar Autos, die in der Garage standen, weil es Probleme gab, die mit dem Motor zusammenhingen, aber wenn man sich Caterham anschaut, die sind 60 oder 70 Runden gefahren", führte der Franzose dann auch an. "Wir sind daher mit der Basis von heute zufrieden. Jetzt müssen wir eben weiter an unserer Hardware arbeiten, was wir im Grunde Tag und Nacht tun. Wir verstehen noch nicht alle Probleme, aber das werden wir."
Einen Vergleich mit Mercedes und deren Kundenteams schmettert Taffin ab. "Wir schauen nicht, was sie tun, das wäre Zeitverschwendung. Wir schauen nur auf uns: Wenn wir auf dem Level sind, sie zu schlagen, dann werden wir auch auf sie schauen. Im Moment ist das sinnlos." Ende des Monats sollte der Renault-Motor aber soweit sein, dass er bereit sei für das erste Saisonrennen in Melbourne, stellte Taffin fest.
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