McLaren-Neuzugang Daniel Ricciardo war zunächst skeptisch gegenüber der Idee, am Samstag Sprintrennen zu veranstalten. Mittlerweile sieht der Australier aber auch die Vorteile.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Die Formel-1-Verantwortlichen wollen in diesem Jahr den Versuch starten, an den drei Rennwochenenden in Montreal, Monza und São Paulo statt des üblichen Qualifyings ein Sprintrennen über 100 km zu veranstalten, dessen Ausgang die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag bestimmen soll. Im Rahmen der letzten Sitzung der Formel-1-Kommission haben sich die Teams grundsätzlich positiv zu dem Vorhaben geäussert, doch eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
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Eine Arbeitsgruppe soll sich mit dem Thema befassen, bevor die Wahl für oder gegen den Versuch noch vor dem Saisonstart am Wochenende des 28. März getroffen wird. Für McLaren-Neuzugang Daniel Ricciardo spricht grundsätzlich nichts gegen mehr Renneinsätze, auch wenn er zunächst skeptisch auf den Vorschlag reagiert hat, wie er an seiner Medienrunde bei der Team-Präsentation verriet. "Zuerst war ich etwas besorgt, aber ich fühlte mich bei dem Gedanken daran sicherlich besser als beim Gedanken an eine umgedrehte Startreihenfolge. Letztlich habe ich weniger Bedenken, wenn die besten Jungs und Teams am Ende an der Spitze stehen und nichts künstlich ist oder manipuliert wird", erklärte der 31-Jährige, der am heutigen Dienstag das erste Mal im 2021er-Renner MCL35M ausrücken durfte. In Silverstone übernahm er das Steuer von seinem neuen Teamkollegen Lando Norris, der den Anfang gemacht hatte.
Letztlich liebe er den Wettbewerb, betonte Ricciardo Tags zuvor. "Ich würde gerne mehr Rennen fahren und weniger Trainings bestreiten, aber das Wichtigste ist, dass sich der Wert eines Formel-1-Siegs nicht verändert. Ich will nicht, dass es sich jemals weniger wichtig anfühlt, als es sollte. Solange also der Wert nicht verändert wird, bin ich dieser Idee gegenüber sicher offener als jener, eine umgekehrte Startreihenfolge auszuprobieren", betonte er.
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Letzteres hatten die Teamchefs bereits verworfen, Ricciardos neuer Vorgesetzter Andreas Seidl stellte denn auch klar: "Es darf nichts sein, das die Hackordnung künstlich beeinflusst, wie das etwa bei einer umgekehrten Startreihenfolge geschieht. Bei der Diskussion, die wir derzeit führen, ist das auch nicht der Fall, deshalb unterstützen wir diese Idee. Eine Arbeitsgruppe arbeitet nun alle Details aus, denn wie wir wissen, steckt da der Teufel drin. Aber alle Teams unterstützen das Vorhaben, deshalb bin ich mir sicher, dass wir alle Hindernisse schnell überwinden werden. Wir freuen uns darauf, so etwas auszuprobieren."
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Provisorischer Formel-1-Kalender 2021
Präsentationen 19. Februar: AlphaTauri (Internet) 22. Februar: Alfa Romeo (Warschau) 26. Februar: Ferrari Team (Internet) 02. März: Mercedes (Internet) 02. März: Alpine F1 (Internet) 03. März: Aston Martin (Internet) 05. März: Williams (Internet) 10. März: Ferrari Auto (Internet) Wintertests 12.–14. März in Sakhir, Bahrain
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Saison 28. März: Sakhir, Bahrain 18. April: Imola, Italien 02. Mai: Portimão, Portugal 09. Mai: Barcelona, Spanien 23. Mai: Monte Carlo, Monaco 06. Juni: Baku, Aserbaidschan 13. Juni: Montreal, Kanada 27. Juni: Le Castellet, Frankreich 04. Juli: Spielberg, Österreich 18. Juli: Silverstone, Grossbritannien 01. August: Budapest, Ungarn 29. August: Spa, Belgien 05. September: Zandvoort, Niederlande 12. September: Monza, Italien 26. September: Sotschi, Russland 03. Oktober: Singapur, Singapur 10. Oktober: Suzuka, Japan 24. Oktober: Austin, USA 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 07. November: São Paulo, Brasilien 21. November: Melbourne, Australien 05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien 12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi
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