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Schock für Max Verstappen: Strafe in Katar, Pole weg

Nachdem sich Max Verstappen in Katar die Pole gesichert hatte, musste er vor die Regelhüter. Diese brummten dem vierfachen Champion eine Startplatz-Strafe auf – damit verliert er den ersten Startplatz.

Im Artikel erwähnt

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Es war ein weltmeisterliches Comeback, das Red Bull Racing und Max Verstappen im Qualifying zum Katar-GP hingelegt haben. Der vierfache Weltmeister hatte sich zuvor in jeder Session schwer getan, im ersten Training belegte er den elften Platz, im Sprint-Qualifying musste er sich mit der sechstschnellsten Runde begnügen und das Mini-Rennen beendete er auf Rang 8.

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Deshalb rechnete auch keiner mit einer starken Leistung des Niederländers im Qualifying zum GP, das wenige Stunden nach dem Fallen der Sprint-Zielflagge ausgetragen wurde. Doch das Red Bull Racing Team nutzte die Gelegenheit, Veränderungen am Auto vorzunehmen, die Wirkung zeigten. Verstappen fühlte sich am Steuer gleich viel wohler – und bedankte sich mit der schnellsten Runde im Abschlusstraining.

Lange währte die Freude aber nicht, denn nach der Zeitenjagd wurde er vor die Regelhüter zitiert, weil er George Russell im Weg war, als dieser seine letzte schnelle Runde vorbereitete. Obwohl der Mercedes-Pilot auch nicht auf einer schnellen Runde unterwegs war, beklagte er sich lautstark am Funk darüber, dass er ausweichen musste, weil Verstappen – wie andere Piloten auch – nicht schnell unterwegs war – und das auf der Racing-Linie.

Es kam auch fast zum Zusammenstoss und der Brite beschwerte sich hinterher: "Ich musste durchs Kiesbett und es fühlte sich an, als würde der Unterboden auf den Randsteinen und durch den Kies schrammen, ich hoffe, dass er nicht beschädigt wurde. Vielleicht ist das der Grund, warum wir uns nicht verbessert haben, ich weiß es nicht. Aber zwei Kurven vor dem Start der Runde war das eine etwas haarige Situation."

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Verstappen verteidigte sich noch vor der Bekanntgabe der Strafe in seiner Medien-Runde: "Wir waren alle langsam unterwegs, und ich weiss nicht, was ich anders hätte machen sollen. Alleine die Tatsache, dass ich zu den Stewards gehen muss, ist in meinen Augen eigenartig." Und er erklärte, dass es überhaupt keinen Sinn mache, sollte ihm die Pole genommen werden.

Wie der Urteilsbegründung zu entnehmen ist, betonte Verstappen auch, dass er Lando Norris und Fernando Alonso durch liess. Russell stellte seinerseits klar, dass er nicht damit gerechnet hatte, dass Verstappen auf der Racing-Linie sein würde. In einer schnellen Kurve dürfe man nicht auf der schnellen Spur sein, wenn man langsam fahre, erklärte er.

Die Regelhüter Garry Connelly, Mathieu Remmerie, Dereck Warwick und Amro Al-Hamad kamen zum Schluss, dass es ein komplizierter Fall sei, Verstappen aber klar die Vorgabe des Renndirektors verletzt habe, das sein Fahrer nicht ohne Not so langsam unterwegs sein dürfe. Deshalb brummten sie ihm eine Startplatz-Strafversetzung um eine Position auf.

Wäre Russell auf einer schnellen Runde gewesen, hätte Verstappen um drei Positionen nach hinten rücken müssen, hielten sie in ihrer Urteilsbegründung fest. Und sie betonten auch, dass Russell eine klare Sicht auf das Auto von Verstappen hatte.

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Von der Strafversetzung profitiert Russell selbst, der im Qualifying langsamer als der Red Bull Racing-Star geblieben war. Der Mercedes-Pilot erbt die Pole von Verstappen, der trotzdem aus der ersten Reihe starten wird.

GP-Qualifying, Katar

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,520 min*

02. George Russell (GB), Mercedes, 1:20,575

03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:20,772

04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:20,829

05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:20,852

06. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:21,011

07. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:21,041

08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:21,251

09. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:21,425

10. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:21,500

11. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:21,437

12. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:21,501

13. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:21,731

14. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:21,771

15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,911

16. Alex Albon (T), Williams, 1:22,390

17. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:22,411

18. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:22,442

19. Franco Colapinto (RA), Williams, 1:22,594

20. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:22,714

*Start von Platz 2 wegen Strafversetzung um eine Position

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