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Schumacher gegen Mazepin 2022: Wie hässlich wird’s?

Während der Grand-Prix-Saison 2021 kam es zwischen den beiden Haas-Fahrern Mick Schumacher und Nikita Mazepin zur einen oder anderen haarigen Situation. Teamchef Günther Steiner sagt, wie das weitergeht.

Formel 1

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Der US-amerikanische Formel-1-Rennstall von Unternehmer Gene Haas hat am 4. Februar erste Computerbilder vom 2022er Auto präsentiert. Die Ausgangslage für die Teams ist mit komplett neuen Rennwagen ganz anders, jene der Fahrer hat sich nicht geändert: Für Mick Schumacher und Nikita Mazepin ist auch 2022 der erste Gegner der eigene Stallgefährte.

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In der Grand-Prix-Saison 2021 sind sich der Deutsche und der Russe einige Male ins Gehege gekommen, es mangelte nicht an gegenseitigen Vorwürfen, und Teamchef Günther Steiner wählte je nach Bedarf Zuckerbrot oder Peitsche.

Was Steiner von Mick Schumacher erwartet, hat er bereits gesagt. "Und die entsprechen dem, was Mick von sich selber erwartet – nämlich um WM-Punkte zu kämpfen. Schumacher hat 2021 sehr viel gelernt und wird 2022 weiter dazulernen."

Aber wie geht das 2022 zwischen den beiden aufstrebenden Fahrern weiter? Hat der Südtiroler Teamchef nicht die Befürchtung, dass sich mit einem schnelleren Auto die Lage zwischen den beiden zuspitzen könnte?

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Steiner antwortet darauf: "Schon in der zweiten Saisonhälfte 2021 war da eine Entspannung zu erkennen, und ich hoffe dabei bleibt es. Die beiden haben sich ausgesprochen, und für 2022 gilt – wir müssen schon aufpassen, dass wir keine Punkte herschenken, weil der eigene Teamkollege bekämpft wird."

Musste das Günther Steiner mit einer entsprechenden Rede nochmals bestärken? Der Südtiroler schmunzelt: "Ich probiere immer, den Jungs zu erklären, was wichtig ist und was nicht. Und das werde ich in Spanien nochmals machen. Denn was ich im Dezember sagte, haben sie seither sicher wieder vergessen. Ich hoffe, wir erkennen beim Wintertest, dass wir ein gutes Auto haben, dann sind auch solche Dinge leichter zu erklären."

Mick Schumacher hat sich in den Formeln 3 und 2 jeweils im zweiten Jahr markant gesteigert. Wird das auch in seiner zweiten GP-Saison passieren? Günther Steiner: "Ich fand schon, dass sich Mick in der zweiten Saisonhälfte 2021 schön gesteigert hat. Wenn dieser Trend bei Mick so weitergeht, dann würden wir uns alle sehr freuen."

Was erwartet Günther Steiner in Sachen Konkurrenzfähigkeit des Autos von Technikchef Simone Resta? Der Norditaliener weiter: "Das ist so schwer zu sagen, wenn du nicht weisst, wie gut die Anderen sind. Was ich aber weiss – wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir schnelle Autos bauen können, so wie 2018, als wir die Meisterschaft auf dem fünften Rang abgeschlossen haben. Und wenn ich sehe, wie Technikchef Simone Resta und sein Team den Wagen entwickelt haben, dann bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir wieder im Mittelfeld mitmischen."

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"Ich spüre im Team eine Aufbruchstimmung, es fühlt sich fast ein wenig an wir vor unserer ersten GP-Saison 2016, die Mannschaft ist bester Laune und motiviert bis in jede Haarspitze. Wir haben auch eine ganz andere Ausgangslage als vor einem Jahr. Damals wussten wir – es kommen noch ein paar Evo-Teile für Imola, aber dann ist Schluss mit Entwicklung. Das ist dieses Mal ganz anders."

Mick Schumacher weilte am 31. Januar und 1. Februar für eine Sitzprobe im Rennwagenwerk von Haas, dann reiste er ab zum Race of Champions in Schweden. Steiner weiter: "Nikita macht diese Sitzprobe eine Woche später. Aber beide Fahrer standen im Laufe der vergangenen Wochen immer in engem Konktakt mit den Technikern in England und Italien. Sie haben sich regelmässig über die ganzen Entwicklungsschritte informiert und auch die Zeichnungen studiert."

Schönes Stichwort: Was kann Steiner zur Entwicklung während der Saison sagen? "Wir haben die Ressourcen, um während des Jahres gut zu entwickeln. Aber unter dem Kostendeckel muss man da sehr effizient arbeiten, und das gilt für alle zehn Teams. Früher haben die wohlhabenden Rennställe in einer sehr hohen Schlagzahl entwickelt und sofort aus Auto gepackt, was vielversprechend war. Heute musst du viel genauer finanziellen Aufwand und möglichen Zeitgewinn gegeneinander abwägen. Für mich ist das ein ganz entscheidender Punkt. Es ist nicht mehr die Quantität an Evo-Teilen, die zählt, sondern eben die Qualität."

Wer steigt eigentlich in den Haas-Renner, sollte Mick oder Nikita nicht fahren können? Pietro Fittipaldi oder Antonio Giovinazzi? Günther Steiner: "Das wird davon abhängen, wer fahren kann. Denn Pietro und Antonio fahren beide 2022 in anderen Serien, Fittipaldi in der europäischen Le Mans Series, Giovinazz in der Formel E."

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14. Februar: AlphaTauri

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29. Mai: Monte Carlo, Monaco

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10. Juli: Spielberg, Österreich

24. Juli: Le Castellet, Frankreich

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04. September: Zandvoort, Niederlande

11. September: Monza, Italien

25. September: Sotschi, Russland

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9. Oktober: Suzuka, Japan

23. Oktober: Austin, USA

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13. November: São Paulo, Brasilien

20. November: Yas Marina, Abu Dhabi

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