Jeremy Seewer (KTM): Brutal auf einem Stein gelandet und abgeflogen
Der schweizerische Van-Venrooy-KTM-Fahrer Jeremy Seewer musste den 1. Lauf in Schweden nach einem heftigen Abflug aufgeben. Nach dem Rennen legte er das Beweisstück vor: Den deformierten Rahmen.
Die Strecke im schwedischen Uddevalla ist der dienstälteste Kurs im WM-Kalender. Eigebettet in eine Felsformation hat dieser Kurs etwas ganz Besonderes. Aber diese Romantik hat auch eine Kehrseite: Im Verlauf der Rennen werden immer wieder teils große Steine von den groben Stollenreifen freigelegt. Plötzlich herausragende Felsbrocken können dann zur gefährlichen Falle werden. Diesmal erwischte es unter anderem Jeremy Seewer.
Rahmenprofil komplett deformiert
Jeremy Seewer rangierte im ersten
Seewers Bestmarke von Herlings egalisiert
Besonders bitter: Uddevalla liegt dem Schweizer eigentlich. Auf dem Hartbodenkurs hatte er bereits dreimal gewonnen: 2017 in der MX2 auf Suzuki sowie 2022 und 2023 als Yamaha-Werksfahrer. Damit war Seewer bis zum vergangenen Wochenende der erfolgreichste noch aktive Pilot in Uddevalla.
Diese Bestmarke egalisierte nun Jeffrey Herlings. Nach seinen Erfolgen 2013 und 2014 feierte der Niederländer seinen dritten Grand-Prix-Sieg in Uddevalla.
In der langen Geschichte des schwedischen Klassikers waren nur Stefan Everts und Antonio Cairoli mit jeweils sechs GP-Siegen erfolgreicher. Joël Smets, Jeremy Seewer und Jeffrey Herlings kommen auf jeweils drei Erfolge.
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