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Sebastian Vettel (Ferrari): Im Zweikampf tollpatschig
​Die Schlüsselmomente in diesem Grossen Preis von Bahrain: Der Motordefekt am Wagen von Leclerc und der Dreher von Vettel im zweiten Ferrari. Martin Brundle: «Vettel ist im Zweikampf tollpatschig.»
Formel 1
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Für den 158fachen Grand-Prix-Fahrer Martin Brundle hat es beim WM-Lauf von Bahrain zwei Schlüsselmomente gegeben: den Motordefekt am Ferrari von Charles Leclerc, dazu das Duell zwischen den beiden Weltmeistern Lewis Hamilton und Sebastian Vettel, das letztlich zum Dreher des Heppenheimers führte. Sky-F1-Experte Brundle in seiner Kolumne: "Hamilton gegen Vettel, das war ein ziemlich grimmiges Duell, besonders in der vierten Kurve. Ihre Hingabe und ihre Präzision war atemberaubend, aber im Zweikampf Rad an Rad ist Lewis einfach der König, und Vettel kann da bisweilen etwas tollpatschig sein, und genau so kam es auch dieses Mal."
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Dem Sportwagen-Weltmeister von 1998 fiel auf: "Der Dreher von Seb war eine Kombination aus zu viel Gas aus der Kurve heraus und einer dieser gemeinen Windböen, die dich in Bahrain überall erwischen können. Zudem fehlte Vettel so dicht hinter Hamilton der notwendige Abtrieb. Natürlich hatte es Sebastian sehr eilig, an die Box zurückzukommen. Aber die Bremsplatten auf seinen Reifen führten zu solch schlimmen Vibrationen, dass der Frontflügel im wahrsten Sinne des Worten abgeschüttelt wurde. Das bedeutete einen langen Boxenstopp." "Charles Leclerc rettete einen dritten Platz ins Ziel. Der Monegasse war nach dem Rennen grossmütig, charmant, bescheiden, ein echter Team-Player, das hat es noch schwieriger gemacht, sein Pech zu ertragen. Die Dynamik zwischen ihm und Vettel wird so interessant, wie wir das vor der Saison erwartet hatten. Ferrari strahlt als Team grosse Ruhe aus, das ist sehr erfrischend gemessen an den letzten Jahren. Teamchef Mattia Binotto beeindruckt mit sehr mit seiner Autorität und Reife." "Der Kampf im Mittelfeld ist ein einziger Wahnsinn, da wurden tüchtig die Ellbogen ausgefahren, es kam zu reichlich Fahrzeugkontakt. Bei der Besprechung mit der FIA haben sich die GP-Piloten dafür ausgesprochen, dass nicht gleich bei jeder sanften Berührung eine Strafe folgt. Das finde ich sehr gut. Derzeit herrscht in der Rennleitung das Motto: Im Zweifelsfalle einfach keine Strafe. Das führt zu viel saftigerem Geschehen auf der Bahn. Die Piloten sollen das auf der Strecke unter sich ausmachen, dies entspricht auch dem Willen der Fans. Gewisse Grundregeln bleiben, schliesslich soll das Ganze auch nicht in Anarchie ausufern." "Jedenfalls klemmte McLaren-Fahrer Carlos Sainz seinen früheren Toro-Rosso-Stallgefährten Max Verstappen in Kurve 4 tüchtig ein, und ging als Leidtragender hervor. Der Madrilene hätte es besser wissen müssen: Sich mit Verstappen anzulegen, ist nicht die grandioseste Idee." "Wenn wir schon beim Thema Red Bull Racing sind: Verstappen und auch Pierre Gasly scheinen eher von einem Chassis behindert zu werden, das nur in einem ganz engen Fenster optimal arbeitet, am Honda-Motor liegt es nicht. Ich erwarte hier eine wahre Welle an Evo-Teilen aus dem Red Bull Racing-Rennwagenwerk von Milton Keynes. Gasly steht unter Druck, nach Testunfällen und zwei eher mittelmässigen Rennen. Red Bull hat sich in der Vergangenheit als wenig tröstliches Umfeld erwiesen." "McLaren-Fahrer Lando Norris hingegen hat zwei herausragende Rennen gezeigt, in Bahrain ist er mit Rang 6 belohnt worden. Auch das ist ein reifer Kopf auf jungen Schultern, wie Leclerc. Es tat gut, einen McLaren etwas weiter vorne zu sehen." "Die Einstoppstrategie von Renault für Daniel Ricciardo war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Der Australier erlebt einen alptraumhaften Saisonbeginn, und bei Nico Hülkenberg läuft es nicht viel besser. Renault braucht in China dringend ein gutes Ergebnis." "Am anderen Ende der Wohlfühlskala: Kimi Räikkönen bei Alfa Romeo-Sauber, mit Frau, Kids und Kinderwagen im Fahrerlager, sichtlich entspannt. Er fährt tadellos und macht gute Arbeit für sein altes, neues Team, Kimi ist für mich ein erfrischender Kontrast im Duell mit Piloten wie Norris, deren Vater er sein könnte."
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