Champion Lando Norris: «Lieber ein Auto, das fürchterlich und schnell ist»
Nach dem Ungarn-GP strotzte Lando Norris nur so vor Selbstbewusstsein, denn der McLaren-Star hatte gerade den 12. GP-Sieg seiner Karriere eingefahren. Es ist sein erster GP-Triumph in diesem Jahr.
Lando Norris hatte den Grundstein für seinen GP-Sieg in Ungarn schon am Samstagnachmittag gelegt. Der McLaren-Star, auf dessen Auto die Weltmeister-Eins prangt, sicherte sich die Pole-Position für den elften WM-Lauf des Jahres. Beim Start fiel er aber hinter seinen Teamkollegen Oscar Piastri zurück. Allerdings konnte er sich dank seines guten Tempos wieder an die Spitze bringen.
Dazu trug auch das Pech seines Stallgefährten bei, der beim Überrunden von Carlos Sainz gerammt wurde. Später fiel Piastri auch noch wegen eines Getriebeschadens aus. Da war Norris schon lange wieder in Führung. Über den Sieg sagte er nach seinem ersten GP-Triumph in diesem Jahr: «Am meisten Freude hat mir mein Tempo bereitet. Das Auto war immer noch zeitweise schrecklich zu fahren, aber es war schnell. Und ich habe lieber ein Auto, das fürchterlich und schnell ist, als irgendetwas anderes.»
«Aber das ganze Rennen hindurch hatte ich ein wirklich gutes Tempo, selbst als ich am Anfang hinter Oscar lag. Natürlich war das nicht meine beste Darbietung in der zweiten Kurve, aber danach erkannte ich, wie gut mein Speed war und ich war einfach in jeder Hinsicht stärker, auch was den Reifenabbau angeht. Ich war deshalb überzeugt, dass ich immer noch das Rennen gewinnen kann», fuhr der 26-Jährige strahlend fort.
«Ich war mir sicher, dass ich den ersten Platz zurückerobern kann, egal, ob ich es durch einen Boxenstopp schaffen würde oder ihn an die Box zwingen und lange draussen bleiben würde, um mich später dann mit frischen Reifen durchs Feld zu pflügen. Ich war überzeugt, dass ich gewinnen kann, und das habe ich auch. Natürlich hatte er Pech, denn ich glaube, wir hätten die ersten beiden Plätze holen können, das war natürlich unglücklich», führte der Brite aus.
Das McLaren-Upgrade, das dem Weltmeister-Team einen grossen Fortschritt ermöglicht hat, funktionierte schon das ganze Wochenende gut. «Wir waren diesmal einfach auf einem anderen Niveau, und alles fügte sich zusammen. Wenn das Auto gut ist und ich einen guten Rhythmus finde, dann kann mich auch keiner aufhalten», betonte Norris stolz.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



