Toto Wolff sauer: Mercedes-Teamchef bezeichnet Ingenieure als Teletubbies
Ein Problem mit dem Flaggen-System sorgte im Ungarn-GP für Verwirrung und Ärger. Zu den Opfern gehörte auch Kimi Antonelli. Mercedes-Teamchef Toto Wolff machte seinem Ärger hinterher Luft.
Im elften Grand Prix des Jahres auf dem Hungaroring waren die Formel-1-Stars im hinteren Teil des Feldes besonders gefordert. Denn ein Problem mit dem Flaggen-System zwang sie dazu, sich auf die Warnungen ihrer Ingenieure und die manuell gezeigten Flaggen zu verlassen. Das sorgte bei einigen Fahrern für Verwirrung.
Der grösste Pechvogel war wohl Oscar Piastri, der in Führung liegend an Williams-Routinier Carlos Sainz vorbeiziehen wollte und von diesem gerammt wurde. Der Australier war stinkwütend, der Spanier verwies auf die Situation und verzichtete darauf, sich für die Kollision zu entschuldigen, für die er eine 5-sec-Zeitstrafe kassierte.
Verärgert waren aber nicht nur einige Fahrer, sondern auch Toto Wolff. Der Mercedes-Teamchef durfte zusehen, wie WM-Leader Kimi Antonelli und Ferrari-Superstar Lewis Hamilton beim Überrunden von Audi-Talent Gabriel Bortoleto wertvolle Zeit verloren. Dies spielte Max Verstappen in die Hände, der sich am Ende den zweiten Platz sichern konnte.
Wolff schimpfte bei den Kollegen von «Sky Sports F1» nach dem Rennen, das sein Schützling Antonelli auf dem dritten Platz beendet hatte: «Dass die Autos im hinteren Feld den Kampf zwischen Lewis und Kimi behindern – es ist einfach eine Schande, dass einige der Teletubbies-Ingenieure, die an der Boxenmauer sitzen, den Fahrern nicht mitteilen, was hinter ihnen vor sich geht. Ich bin mit der ganzen Situation einfach nicht zufrieden.»
Mit der kreativen Beschimpfung bezog sich der Wiener auf die gleichnamige BBC-Sendung für Vorschulkinder, die sich um vier bunte Teletubbies dreht. Diese geniessen bei vielen kleinen und auch grösseren Zuschauern Kult-Status.
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