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Team-Duelle 2017: Vettel, Hülkenberg, Wehrlein stark

​​Ist Verstappen schneller als Hamilton? Unmöglich zu sagen. Was klar ist: Wie die Fahrer gegen die Stallgefährten abschneiden – da sind Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg und Pascal Wehrlein ganz stark.

Mathias Brunner

Von

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Darüber diskutieren Formel-1-Fans stundenlang und leidenschaftlich: Welcher Fahrer ist der Schnellste? Wir würde sich Max Verstappen in einem Silberpfeil machen, wäre er schneller als Lewis Hamilton? Wie würde Hülkenberg im Ferrari abschneiden? Niemand weiss es. Was wir hingegen wissen: Nur wer regelmässig seinen Teamgefährten bügelt, hält sich im Gespräch. Nach etwas mehr als der Hälfte der Formel-1-WM 2017 wollten wir wissen: Wo stehen die Formel-1-Fahrer da? Wer kann glänzen, und wer sollte sich Sorgen machen?

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Wir haben dazu nicht nur die Quali-Duelle von Australien bis Ungarn herangezogen, sondern auch die Leistungen der Fahrer im Rennen verglichen. Allerdings haben wir nur jene Grands Prix gerechnet, in welchen beide Piloten die Zielflagge gesehen haben (zum Teil gelten Fahrer als gewertet, wenn sie zwar keine karierte Flagge gekreuzt, aber eine gewisse Anzahl Runden absolviert haben). Wir lassen bei diesem Vergleich die Ausfälle also aussen vor. Ebenso verfälschen natürlich Strafversetzungen im Training einzelne Wert. Aber im grossen Ganzen dürften die Tendenzen stimmen. Sehen wir uns das Startfeld also mal in Ruhe an.

Mercedes

Lewis Hamilton – Valtteri Bottas

Abschlusstrainings: 6:5

Rennen: 5:5

Red Bull Racing

Daniel Ricciardo – Max Verstappen

Abschlusstrainings: 5:6

Rennen: 1:2

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Ferrari

Sebastian Vettel – Kimi Räikkönen

Abschlusstrainings: 8:3

Rennen: 8:1

Force India

Sergio Pérez – Esteban Ocon

Abschlusstrainings: 9:2

Rennen: 8:1

Williams

Felipe Massa – Lance Stroll

Abschlusstrainings: 9:1

Rennen: 1:0

Lance Stroll – Paul di Resta

Abschlusstraining: 1:0

Rennen – (nicht beide Autos im Ziel)

McLaren-Honda

Fernando Alonso – Stoffel Vandoorne

Abschlusstrainings: 9:1

Rennen: 2:0

Jenson Button – Stoffel Vandoorne

Abschlusstrainings: 0:1

Rennen: – (nicht beide Autos im Ziel)

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Toro Rosso

Carlos Sainz – Daniil Kvyat

Abschlusstrainings: 6:5

Rennen: 3:0

Haas

Romain Grosjean – Kevin Magnussen

Abschlusstrainings: 7:4

Rennen: 3:3

Renault

Nico Hülkenberg – Jolyon Palmer

Abschlusstrainings: 11:0

Rennen: 4:0

Sauber

Marcus Ericsson – Antonio Giovinazzi

Abschlusstrainings: 2:0

Rennen: – (nie beide Autos im Ziel)

Marcus Ericsson – Pascal Wehrlein

Abschlusstrainings: 2:7

Rennen: 3:4

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Nur Nico Hülkenberg hat eine makellose Zu-Null-Bilanz gegen Jolyon Palmer, den wir 2018 kaum mehr im Renault sehen werden.

Stark überlegen auch Fernando Alonso gegen Stoffel Vandoorne, Sebastian Vettel gegen Kimi Räikkönen (im vergangenen Jahr hatte der Finne über den Verlauf der ganzen Saison die Nase vorn!) sowie Sergio Pérez gegen Esteban Ocon. Der Franzose hält sich zwar immer in der Nähe des Mexikaners, doch Pérez hat in der Regel die Nase vorn. Das gilt auch für die Rennen.

Leichte Vorteile für Lewis Hamilton und Carlos Sainz bei Mercedes sowie Toro Rosso gegen ihre Stallgefährten Valtteri Bottas und Daniil Kvyat. Trotz seiner vielen Ausfällen zeigt Verstappen in unserer Statistik, dass er auf Augenhöhe mit Ricciardo fährt. Sainz agiert in den Rennen cleverer und glücklicher als Kvyat. Bemerkenswert, dass Bottas die Rennstatistik gegen Hamilton ausgeglichen gestalten kann.

Bei Williams fällt auf, dass der junge Lance Stroll bei den Punktefahrten in Kanada und Aserbaidschan Selbstvertrauen getankt hat. Pascal Wehrlein hat bei Sauber in der Regel gegen Marcus Ericsson die Nase vorn. Mehr kann er nicht tun, um sich für ein Cockpit 2018 zu empfehlen.

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