Max Verstappen nach Platz 4 in Ungarn: So muss Red Bull Racing nun zulegen
Max Verstappen hat im zweiten freien Training zum Ungarn-GP die viertschnellste Zeit erzielt. Der Niederländer erklärt, in welchen Bereichen Red Bull Racing am Samstag zulegen muss.
Noch haben wir auf dem Hungaroring nicht gesehen, was wirklich Sache ist: Gewiss, Ferrari gibt den Ton an, Weltmeister Lando Norris mischt im McLaren munter mit, dann folgt Max Verstappen mit dem Rennwagen von Red Bull Racing.
Aber: Kimi Antonelli im Mercedes konnte keine schnelle Runde drehen, schwer zu sagen, wo sich der italienische Teenager da eingereiht hätte.
Ein problemloses Ungarn-Training erlebte Max nicht. Der 71-fache GP-Sieger monierte am Funk: «Ich sitze nicht perfekt, ich bin zu weit zurückgelehnt, das ist sehr mühselig für meinen Rücken.»
Die Mechaniker machten sich ans Werk, um den Arbeitsplatz des vierfachen Weltmeisters zu optimieren.
Später warnte Verstappen am Funk: «Ich habe mit dem Frontflügel ein Trümmerteil getroffen, bitte behaltet das im Auge.» Von Red Bull Racing kam Entwarnung: «Die Daten besagen, dass alles okay ist.»
Verstappen war zu diesem Zeitpunkt auf einem Dauerlauf, in Sachen Rundenzeiten auf Augenhöhe mit Lando Norris im McLaren. Aber Max ist mit der Abstimmung noch nicht happy: «Die Hinterachse ist zu steif, ich habe keinen Grip hinten.»
Später fasste der Ungarn-GP-Sieger von 2022 und 2023 den Freitag so zusammen: «Das war ein schwieriger Tag. Es war knifflig, eine gute Balance im Auto zu finden. Wir müssen das Fahrverhalten des Wagens auf einer Runde konstanter machen und im Renntrimm mehr Speed finden. Es gibt also noch reichlich Arbeit.»
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