Teamkollege von Max Verstappen? George Russell beteuert: «Ich bin bereit»
Max Verstappen und George Russell sind nicht die besten Freunde. Dennoch kann sich der Mercedes-Pilot vorstellen, Teamkollege des Red Bull Racing-Stars zu werden – und zwar nicht nur in der Formel 1.
Dass George Russell nicht zu den besten Freunden von Max Verstappen zählt, ist spätestens seit dem Katar-Zwist von 2024 bekannt. Damals sorgte der Mercedes-Pilot bei den Rennkommissaren dafür, dass Verstappen für ein Vergehen strafversetzt wurde – nachdem er dem Red Bull Racing-Star versichert hatte, dass alles in Ordnung war.
Verstappen schäumte vor Wut und erklärte, dass er jeglichen Respekt für Russell verloren habe. «Ich war schon oft bei den Rennkommissaren. Aber ich habe noch nie gesehen, dass jemand versucht hat, den anderen Fahrer so zu hintergehen», schimpfte der Niederländer, der seinen Kontrahenten auch als Verräter und Versager bezeichnete. Russell liess das nicht stehen, und erklärte seinerseits, dass Max schon seit Jahren andere Fahrer schikaniere, und er das nicht einfach hinnehmen werde.
Auch auf der Strecke wurde gekämpft, und dabei kam sich das Duo erneut in die Quere, im vergangenen Jahr etwa im Spanien-GP, in dem Verstappen als Folge eines Duells mit dem Sternfahrer eine Strafversetzung kassierte, die ihm wichtige WM-Punkte kostete – hätte er diese nicht bekommen, wäre Verstappen auch 2025 Fahrer-Weltmeister geworden.
Dennoch beteuert Russell, dass er bereit sei, der Teamkollege von Max Verstappen zu werden – etwa bei einem künftigen 24h-Einsatz des 71-fachen GP-Siegers, der sein Debüt beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring fast mit dem Gesamtsieg gekrönt hätte, wäre die Antriebswelle in seinem GT3-Mercedes nicht kaputtgegangen.
Russell sagte in Kanada auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, der Teamkollege von Verstappen bei einem 24h-Rennen zu sein: «Sag niemals nie. Wer weiss? Max ist ganz offensichtlich einer der Besten. Und die Frage, ob ich mir vorstellen könne, sein Teamkollege zu sein, wurde mir im vergangenen Jahr oft gestellt – da ging es aber um die Formel 1. Aber ja, ich wäre bereit dafür, und ich würde jede Gelegenheit nutzen, mich mit den Besten zu messen. Das war schon so, als ich der Teamkollege von Lewis Hamilton war, und das Gleiche gilt auch für Max. Wie jeder Fahrer will ich gegen die Besten antreten.»
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