V8-Comeback in der Formel 1? Max Verstappen übt sich in Geduld
Dass Max Verstappen die aktuellen Formel-1-Motoren nicht mag, ist kein Geheimnis. Entsprechend begeistert reagiert er auf die Idee, ein V8-Comeback im GP-Zirkus zu feiern – auch wenn das dauern wird.
Die Idee, in der Formel 1 in Zukunft wieder V8-Motoren einzusetzen, findet nicht nur beim FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem und vielen Fans anklang. Auch einige Fahrer haben sich dafür ausgesprochen. Dazu gehört auch Max Verstappen, der einer der schärfsten Kritiker der aktuellen Antriebseinheiten ist.
Der Red Bull Racing-Star hielt sich zum Start des Jahres nicht zurück mit seiner Kritik und bezeichnete die neue Formel 1 als Formel E auf Steroiden. Kritisch äusserten sich auch viele Berufskollegen des Niederländers, und so reagierten die Entscheidungsträger. Sie haben beschlossen, das Power-Verhältnis zwischen Verbrenner und elektrischer Energie stufenweise wieder zu Gunsten des Verbrenners zu verschieben.
Zudem wurde die Idee wieder laut, V8-Motoren wieder einzusetzen – dank nachhaltiger Treibstoffe sollen diese dennoch mit den Nachhaltigkeitszielen der Königsklasse vereinbar sein. Verstappen hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass sich die Motorenformel nicht über Nacht ändern lässt. Er erklärte: «Ich habe die Situation, in der wir uns befinden, akzeptiert. Persönlich bin ich natürlich nicht glücklich damit.»
Max Verstappen: Akzeptanz nach Gesprächen mit den Verantwortlichen
«Ich bin nach den Gesprächen, die ich mit den Vertretern der Formel 1 und der FIA geführt habe, bereit das zu akzeptieren, auch weil kleine Verbesserungen für die nächsten Jahre beschlossen wurden und die Tür für eine mögliche V8-Rückkehr offen bleibt. Im Moment ist es aber nicht gerade berauschend», fuhr der 28-jährige Ausnahmekönner fort.
Er liebe das Rennfahren nach wie vor, betonte Verstappen auch. «Es ist immer noch ein Formel-1-Auto, und auf manchen Strecken funktionieren die aktuellen Autos auch besser als auf anderen. Und wir wissen natürlich, dass es in einigen Bereichen auch Verbesserungspotenzial gibt. Ich hoffe, dass wir dieses im Laufe des Jahres zumindest teilweise ausschöpfen können», ergänzte er.
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