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Valtteri Bottas: Mission Impossible gegen Verstappen

Der Finne Valtteri Bottas fuhr beim Grossen Preis von Russland vor Max Verstappen los, kam aber hinter dem Niederländer ins Ziel. Die Aufgabe als Verstappen-Sperre wurde zu einer Mission Impossible.

Adam Cooper

Von

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Im WM-Kampf sind alle Tricks erlaubt. Natürlich wurde die Strafversetzung wegen Motorwechsels bei Valtteri Bottas in Russland auch im Gedanken vollzogen – Bottas könnte bei ähnlichem Speed wie Max Verstappen verhindern, dass der Niederländer aus der letzten Startreihe weit unter die ersten Zehn vordringt.

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Wie sich im Rennen dann aber zeigte, war Bottas gegen Verstappen zahnlos. Am Ende belegte Verstappen den fantastischen zweiten Rang hinter Sieger Lewis Hamilton, Bottas konnte seine Rolle nicht wie geplant spielen und wurde Fünfter. Ein genauer Blick auf die Ursachen zeigt – der Finne stand vor einer Mission Impossible.

Nach nur sechs Runden hatte sich Verstappen des Mercedes-Fahrers bereits entledigt. Während Max weiter der Spitze entgegenstrebte und Red Bull Racing zum Schluss des Grand Prix den Wechsel auf Intermediate-Reifen perfekt ansetzte, konnte Bottas den Coup von Monza nicht wiederholen. In Italien war Valtteri bis auf Rang 3 vorgedrungen. Doch dieses Mal war Max zu Beginn des Regens schon Siebter, während Bottas im Verkehr steckgeblieben war und nur auf Rang 14 auftauchte. Beide machten dann durch tadellos getimte Reifenwechsel Boden gut.

Bottas sagte: "Es fiel mir nicht so leicht, Ränge gewinnen, wie mir das in Monza gelungen war. Mein Wagen untersteuerte stark, so dass es doppelt schwierig war, sich in den Windschatten eines Gegners vorzuarbeiten."

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Der leitende Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin vertieft: "Am Sonntag war es kühler. Dadurch hatten es die Vorderreifen noch schwerer, das erklärt das Untersteuern. Bei wärmerem Wetter am Freitag waren eher die Hinterreifen das Sorgenkind."

Shovlin weiter: "Wenn du es im engen letzten Teil der Strecke nicht schaffst, einem Gegner näher zu kommen, dann wirst du im schnellen ersten Sektor der Strecke keine Möglichkeit zum Angriff erhalten."

Mercedes-Teamchef Toto Wolff nimmt Bottas in Schutz: "Valtteri hat in Monza gezeigt, wozu er fähig ist. Aber dazu müssen wir ihm auch das entsprechende Auto hinstellen. Auch Lewis kämpfte zu Beginn des Rennens mit Untersteuern. Wir müssen uns genauer ansehen, wieso wir uns im Verkehr so schwertun, und bei freier Fahrt einen viel schärferen Rhythmus anschlagen können."

Russland-GP, Sotschi

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:29,48,467 h

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +52,445 sec

03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:00,062 min

04. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:04,457

05. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +1:08,706

06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:20,718

07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:24,371

08. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1:24,821

09. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:28,279

10. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1:32,263

11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde

12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde

13. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde

14. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde

15. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1 Runde

16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde

17. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde

18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde

Out

Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes (Dreher)

Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari (Hydraulik)

WM-Stand nach 15 von 21 Rennen

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Fahrer

1. Hamilton 246,5 Punkte

2. Verstappen 244,5

3. Bottas 151

4. Norris 139

5. Pérez 120

6. Sainz 112,5

7. Leclerc 104

8. Ricciardo 95

9. Gasly 66

10. Alonso 58

11. Ocon 45

12. Vettel 35

13. Stroll 24

14. Tsunoda 18

15. Russell 16

16. Latifi 7

17. Räikkönen 6

18. Giovinazzi 1

19. Schumacher 0

20. Kubica 0

21. Mazepin 0

Teams

1. Mercedes 397,5

2. Red Bull Racing 364,5

3. McLaren 234

4. Ferrari 216.5

5. Alpine 103

6. AlphaTauri 84

7. Aston Martin 59

8. Williams 23

9. Alfa Romeo 7

10. Haas 0

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