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Verstappen, Hamilton & Co: Geheimnisse ihrer Nummern

​Einige langjährige F1-Fahrer sind in GP-Rente (Bottas, Ricciardo, Pérez), die jungen Wilden rücken nach. Zeit, dass wir uns wieder einmal ansehen, wie diese Piloten auf ihre Startnummern gekommen sind.

Formel 1

Im Artikel erwähnt





















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Der einzige Fahrer, der für die Formel-1-Saison 2025 aus zwei Nummern hätten wählen können, ist der Champion – Max Verstappen. Der Weltmeister kann jeweils entscheiden, ob er mit der 1 des Champions antreten will oder mit seiner bisherigen Startnummer. Lesen Sie hier, was wir über die Startnummern 2025 bereits wissen.

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1: Max Verstappen

Jahrelang war die 1 des Weltmeisters in der Königsklasse verwaist, weil Lewis Hamilton lieber mit der 44 fuhr. Max Verstappen brachte sie Anfang 2022 zurück: "Ich dachte mir – wie oft erhält ein GP-Fahrer schon die Möglichkeit, mit der 1 des Champions zu fahren? Also wollte ich mir das nicht nehmen lassen. Ich kann noch früh genug zu meiner langjährigen 33 zurückkehren, mit der ich früher antrat."

4: Lando Norris

Der Engländer sagt, dass ihn die 4 visuell angesprochen hat, um damit in den sozialen Netzwerken zu spielen, als #L4ndo. "Sonst gibt es dazu eigentlich keine Geschichte."

5: Gabriel Bortoleto

Mit dieser Startnummer wurde der Brasilianer 2023 Formel-3-Champion, und sie wurde nach der üblichen Ruhephase einer Nummer von zwei Jahren wieder frei. Bis Ende 2022 war sie von Sebastian Vettel verwendet worden. Gabriel: "Ich fuhr bei meinem Titelgewinn in der Formel 3 mit der 5, und im Kartsport rückte ich oft mit der 85 aus – das passt."

6: Isack Hadjar

Erstmals seit Nicholas Latifi Ende 2022 tritt wieder ein Fahrer mit der 6 an, die vor Jahren auch Nico Rosberg trug. Der Pariser Racing Bulls-Fahrer sagt: "Die Wahl der Startnummer war für mich einfach. Mein erstes Kart hatte die Nummer 6, und auch in meiner Zeit in der französischen Formel 4 sowie in der Formel Regional hatte ich die 6. Die war in der Formel 1 frei und ich griff zu."

7: Jack Doohan

Der junge Australier sagt über die frühere Startnummer von Kimi Räikkönen: "Kimi war eines meiner Idole, und ich wollte mir unbedingt seine Nummer schnappen. Zudem soll die 7 ja bekanntlich eine Glückszahl sein. Darüber hinaus fuhr ich 2019 schon mit der 7."

10: Pierre Gasly

Der Franzose aus der GP-Stadt Rouen fährt mit der 10, weil er 2013 mit dieser Nummer den Zweiliter-Formel Renault-Eurocup gewann.

12: Kimi Antonelli

Der italienische Teenager trug diese Nummern auf dem Weg zu seinen Titeln in der italienischen und deutschen Formel-4-Meisterschaft 2022 sowie 2023 in der Formel Regional von Europa und des Mittleren Ostens. "Ich mag verschiedene Zahlen, aber die 12 ist für mich etwas ganz Besonderes." Zudem ist früher auch Kimis Idol Ayrton Senna mit der 12 gefahren.

14 Fernando Alonso

Der zweifache Formel-1-Champion sagt: "Wenn du an einem 14. Juli im Alter von 14 den Kart-WM-Titel holst, und auf dem Kart steht die 14, dann musst du nicht mehr lange nach einer Glückszahl suchen."

16: Charles Leclerc

Der Monegasse sagt: "Eigentlich wollte ich die 7, aber die war damals von Kimi Räikkönen besetzt. Auch die 10 hätte mir gefallen, aber da ist mir Pierre Gasly zuvorgekommen. Letztlich wählte ich die 16, weil ich an einem 16. zur Welt gekommen bin und mir nichts Besseres eingefallen ist. Zudem gefällt mir die Symbolik – 1 und 6, das ergibt die 7, also meine Lieblingszahl."

18: Lance Stroll

Lance Stroll fährt nicht mit der 18, weil er als 18-Jähriger sein GP-Debüt gegeben hat. Sondern deshalb, weil er mit dieser Nummer erfolgreich in der italienischen Formel 4 und in der neuseeländischen Formel Toyota unterwegs war.

22: Yuki Tsunoda

Yuki tritt in der Formel 1 mit der 22 an: "Ich bin im Kartsport mit der 11 gefahren, aber die ist in der Formel 1 besetzt, von Sergio Pérez. Also habe ich gesagt: Zwei Mal meine Lieblingsnummer, das passt, und so kam ich auf die 22. Zudem ist früher Jenson Button mit der 22 gefahren, ein Pilot, den ich sehr bewundert habe, als er 2009 Formel-1-Weltmeister geworden ist. Ferner ist Takuma Sato früher in der Königsklasse mit Nummer 22 angetreten. Das ist alles stimmig."

23: Alexander Albon

Der Thai-Brite tritt mit der 23 an wegen Motorrad-Star Valentino Rossi. Der Londoner sagt: "Ich war immer ein grosser Fan von Rossi und seiner Nummer 46. Aber niemand kann den Doktor vollwertig ersetzen, da dachte ich mir – die Hälfte werde ich wohl hinkriegen."

27: Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg findet: "Die 27 ist einfach eine coole Zahl." Und sie ergibt sich, wenn sein Geburtstag (der 19.) mit seinem Geburtsmonat (August, also 8) addiert wird. Formel-1-Fans verbinden die 27 mit dem unvergessenen Gilles Villeneuve oder mit dem französischen Lenkradvirtuosen Jean Alesi. Ach ja, und Champions wie Senna, Prost, Mansell und Jones sind auch mit der 27 gefahren ...

30: Liam Lawson

Der Neuseeländer erklärt: "Ich trete in der Formel 1 mit der 30 an, weil es im Kartsport einen Piloten gab, der mir wahnsinnig Eindruck gemacht und mir fast alles über den Sport beigebracht hat. Daher wählte auch ich die 30. Als ich ihm sagte, dass ich die Nummer in die Formel 1 hochnehme, hat er sich irre gefreut."

31: Esteban Ocon

Der Franzose sagt: "Ich habe mich für die 31 entschieden, weil ich mit dieser Nummer meinen ersten Kart-Titel in Frankreich gewinnen konnte."

44: Lewis Hamilton

Mit der 44 gewann Lewis Hamilton 1995 die Juniorenklasse der Britischen Kartmeisterschaft. "Die 44 hat mir seither immer Glück gebracht", sagt der Engländer. "Zudem trug der rote Vauxhall Cavalier meines Vaters ein Nummernschild mit F44. Also war das ursprünglich seine Idee und die 44 wurde zur Glückszahl für uns."

55: Carlos Sainz

Der Madrilene sagt: "Eigentlich wollte ich die 5, weil ich mit dieser Nummer immer viel Erfolg gehabt habe. Aber Sebastian Vettel fuhr damals mit der 5. Also habe ich mich für die 55 entschieden."

63: George Russell

Die 63 stammt aus Karting-Tagen. Er verwendet sie auch in seiner Twitter-Anschrift: @GeorgeRussell63

81: Oscar Piastri

Auch der junge Australier fährt aus sentimentalen Gründen mit seiner Nummer: Mit der 81 trat der Melbournian im Kartsport an, in der britischen Formel 4 und auch in der Formel Renault.

87: Oliver Bearman

Der Engländer sagt: "Die 87 passt zu mir, weil mein Vater schon damit gefahren ist, und weil ich am 8. Mai und mein Bruder am 7. August geboren worden sind. Ich war schon im Kartsport mit der 87 am Start."

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