Max Verstappen nach Bestzeit im F1-Sprint-Qualifying: Zittern um die Pole?
Max Verstappen sicherte sich in Singapur die Pole zum letzten Sprint des Jahres. Der Red Bull Racing-Star muss aber noch bei den Regelhütern antanzen, und diese könnten ihm eine Strafe aufbrummen.
Bereits beim Start des Sprint-Qualifyings machte Max Verstappen klar, dass auch auf dem Strassenkurs von Singapur mit ihm zu rechnen ist. Der Red Bull Racing-Überflieger, der das jüngste Rennen in Malaysia für sich entschieden hat, stellte die SQ1-Bestzeit auf. Er schaffte die 4,927 km in 1:22,477 min und war damit 18 Tausendstel schneller als Ferrari-Pilot Charles Leclerc.
Im mittleren Abschnitt der Zeitenjagd begnügte sich der vierfache Weltmeister dann mit der viertschnellsten Runde, während Leclerc an die Spitze der Zeitenliste kletterte. Zwischen dem Monegassen und dem Niederländer reihten sich Lewis Hamilton im zweiten Ferrari und Weltmeister Lando Norris im McLaren ein. Verstappen blieb mehr als zweieinhalb Zehntel langsamer als der Spitzenreiter.
Strafe droht – Leclerc dennoch auf Pole?
Als es aber wieder darauf ankam, war der 72-fache GP-Sieger aber wieder das Mass aller Dinge. Mit 1:31,156 min schaffte er es, alle in den Schatten zu stellen. Sein erster Verfolger George Russell blieb 0,12 sec langsamer. Auf dem dritten Platz reihte sich Leclerc ein, der die Pole dennoch erben könnte. Denn Verstappen droht für das Überholen von Hamilton unter gelber Flagge eine Startplatz-Strafe. Der 29-Jährige muss sich deswegen vor den Regelhütern erklären. Und weil auch Russell strafversetzt wird – er ist mit neuen Motor-Teilen unterwegs, die das erlaubte Kontingent übersteigen – könnte Leclerc am Ende der lachende Dritte sein.
Verstappen wirkte nicht beunruhigt, als er zum ersten Interview nach der Zeitenjagd mit David Coulthard antrat. Er erklärte: «Wir waren in den letzten Rennen deutlich stärker als zuvor unterwegs, aber diese Strecke zeigt dennoch ein paar Schwächen von uns auf. Doch wir konnten dennoch so schnell wie möglich sein.»
«Ich hatte das nicht erwartet», gestand der Red Bull Racing-Star ausserdem, und betonte: «Es ist hier, als würdest du in einer Sauna fahren, als würdest du in einer Sauna trainieren, es ist immer sehr heiss und du spürst das am ganzen Körper. Deshalb versuchst du zwischen den Ausfahrten, so stark wie möglich abzukühlen. Aber natürlich merkst du es, beim, Kopf genauso wie beim Körper, alles läuft warm, besonders, wenn du im Auto stoppst, dann fühlt es sich wie eine Hitzewallung an. Allerdings ist das einer der Faktoren, die dieses Rennen besonders machen, und auf gewisse Art und Weise lieben wir es auch.»
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