Verstappen-Teamchef Laurent Mekies: «In Mexiko wird alles anders sein»
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies spricht über die extremen Anforderungen in Mexiko. Der Franzose glaubt: «Die Verhältnisse hier sind ein Ausreisser, wir werden eine andere Hackordnung erleben.»
Max Verstappen hätte beim Strassen-GP von Baku in Aserbaidschan fast gewonnen, dann räumte er ab: Sieg von Pole beim Bahrain-GP in Malaysia, Sieg von Pole im Singapur-Sprint, Sieg von Pole im Singapur-GP.
In Austin lief es weniger gut. Max Verstappen blickte hier in Mexiko so auf das Rennen in Texas zurück: «Wir haben einige Baustellen. So hat der Funk einige Male in diesem Jahr nicht gut funktioniert. Das haben wir uns angeschaut. Und unsere Starts müssen konstanter werden, also konstant gut. Wir haben in Austin auch nicht die korrekte Rennstrategie angewandt. Und wenn das alles zusammenkommt, dann ist es halt schwierig, ein Rennen zu gewinnen.»
«Vor diesem Hintergrund war es recht erstaunlich, dass wir noch auf dem Siegerpodest standen. Normalerweise sind wir bei der Ausführung eines Grand Prix sehr gut, nun war Texas halt ein Wochenende, an dem das nicht so gut gelaufen ist. Das kann passieren.»
Laurent Mekies, der 49-jährige Red Bull Racing-Teamchef aus Tours (Nordwest-Frankreich), sagt im Fahrerlager des Autódromo Hermanos Rodríguez: «Bislang läuft hier alles normal. Ayumu Iwasa hat als Verstappen-Ersatz einen hervorragenden Job gemacht und geholfen, unsere neuen Teile auszuloten.»
«Wir hatten ein kleines Motorproblem am Wagen von Isack Hadjar, das hatte aber nichts mit der extremen Meereshöhe zu tun hier.»
«Ich glaube, Mexiko ist eben wegen dieser Meereshöhe ein Ausreisser in Sachen Hackordnung. Wo wir da genau stehen, das kann ich noch nicht sagen.»
«Was ist aber bestätigen kann: Wir haben in Texas ein unsauberes Rennen gezeigt. Einige unserer Probleme in Austin waren zu erwarten, andere nicht. Letztlich war Kimi Antonelli im Mercedes ohnehin zu stark, aber wir haben gewiss nicht auf so hohem Niveau gearbeitet wie zuvor in Malaysia und Singapur. Das muss hier in Mexiko besser sein.»
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