WM-entscheidend? Mercedes-Ass Russell: «Schwierig, das Auto zu verstehen»
Im direkten Duell und in der WM-Wertung steht Mercedes-Teenager Kimi Antonelli besser da als der erfahrenere George Russell. Der Brite muss zugeben: «Ich finde es schwierig, dieses Auto zu verstehen.»
Wer hätte das vor der Saison 2026 gedacht? Kimi Antonelli hat seinem Mercedes-Teamgefährten und Titelrivalen George Russell in den meisten Fällen die Butter vom Brot genommen.
Auch in England war Kimi der schnellere Mann, doch dann hatte der 19-Jährige aus Bologna Pech: wilder Ritt über die Randsteine, Luftleit-Element in der Vorderradaufhängung verklemmt, Rang 15 statt eines Sieges.
George Russell hat in den letzten drei Läufen Boden gutgemacht auf Kimi: Zweiter in Barcelona (Antonelli ausgefallen), Sieger auf dem Red Bull Ring (Kimi Dritter), Zweiter beim Heimrennen von Silverstone (der Italiener auf P15 gewertet).
Russell stuft seine Leistung nach dem ersten F1-Podest in Silverstone so ein: «Das Fahrgefühl war gut, aber die Rundenzeiten waren langsam. Es gibt Dinge ausserhalb meiner Kontrolle, die viel dazu beigetragen haben, und Dinge in meiner Kontrolle.»
«Ich habe immer noch Schwierigkeiten, dieses Auto zu verstehen. Auch wenn ich sehr dankbar bin für den Podestplatz – ich bin weniger zufrieden als in Kanada, als ich in Führung liegend ausgefallen bin. Wenn ich wirklich um den Titel mitreden will, müssen die Leistungen besser werden. Ich muss besser werden.»
«Ich muss besser mit meinem Team zusammenarbeiten. Wir müssen alles maximieren. Wir haben jetzt einen engen Kampf mit Ferrari, also geht es nicht nur um Kimi und mich, Lewis Hamilton ist nah ans uns dran.»
«Basierend auf meinen Leistungen und Kimis Leistungen im Verlauf dieser neun Rennen ist mein 25-Punkte-Rückstand korrekt ist. Er hat in diesem Jahr bis zu diesem Zeitpunkt einen besseren Job gemacht als ich, also verdient er es, vor mir zu liegen.»
«Ob es 25 Punkte sein sollten, ob es 10 Punkte sein sollten, ob es 35 Punkte sein sollten, das ist alles diskutabel. Ich habe allein in Monaco durch die Durchfahrtsstrafe 15 Punkte verloren.»
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