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Zak Brown: Was er zum McLaren-Motor 2021 sagt

​McLaren-Direktor Zak Brown sagt klipp und klar, was er von der neuen Formel-1-Führung erwartet. Und der Kalifornier verrät auch, was es mit einem Formel-1-Motor von McLaren auf sich hat.

Formel 1

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Zak, wir stehen nun ungefähr zwölf Monate unter einer neuen Formel-1-Führung. Welches Zwischenzeugnis stellst du den Fachleuten von Grossaktionär Liberty Media aus? Was erwartest du in den kommenden zwölf Monaten?

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Das war ein gutes erstes Jahr von Liberty Media, sie haben verstanden, dass sie zunächst einmal viel zuhören und lernen müssen. Sie haben auch den Willen bewiesen, auf Wünsche der Fans einzugehen. Sie sind sehr offen. Sie bringen die Fahrer den Fans näher. Und sie haben in Sachen sozialer Netzwerke und digitaler Plattformen richtig Gas gegeben. Die nächsten zwölf Monate sind wichtig, weil wir nun erkennen müssen, wohin sich der Sport bewegen soll. Wir wollen die Vision von Liberty Media auf Papier sehen. Wir selber haben Business-Pläne von fünf und zehn Jahren. 2021 ist nicht weit entfernt, wenn wir eine neue Formel-1-Verfassung brauchen. In der ersten Jahreshälfte 2018 brauchen wir also verbindliche Zusagen von Liberty Media und der FIA, wohin sich der Sport bewegen soll.

Wie wichtig ist dabei der künftige Motor?

Ganz elementar. Die FIA hat im Oktober einen Entwurf gezeigt, wie sie sich das in Zukunft vorstellen. Seither haben wir nicht viel mehr gehört. Wir sind uns einig, dass die aktuellen Motoren zu kompliziert und zu kostenintensiv sind. Wir wollen mehr Hersteller anziehen, wir wollen unabhängige Motorhersteller. Wenn wir eine neue Motorgeneration erhalten sollen, dann müssen wir bald erfahren, wie diese Triebwerke ab 2021 aussehen sollen. Die FIA muss jetzt Klarheit schaffen.

Wir sind uns im Klaren darüber, dass die Formel 1 nicht ohne Probleme ist. Wir wollen, dass alle Rennställe in der Formel 1 bleiben, dass idealerweise neue hinzukommen. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir selten alle zehn Rennställe unter einen Hut bekommen. Aber die Teams sind sich einig, dass sie gerne eine Vision von Liberty Media sehen möchten, wie es weitergehen soll.

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Wo stehen wir ins Sachen Kostendeckel?

Wir bei McLaren sind für Kosteneindämmung und Kostendeckel. Beides muss kommen. Die heutige Technik ist zu kostenaufwändig. Einige Budgets der Teams sind so hoch wie nie. Die FIA und Liberty Media sind wie wir der Meinung, dass hier der Autoverband als Regulator eingreifen muss. Aber wir haben auch hier nichts Definitives auf dem Tisch. Generell gilt – in der Wirtschaft versuchen alle, kosteneffizienter zu arbeiten. Ich sehe nicht ein, warum das die Formel 1 nicht auch so sein sollte. Aber wir müssen sicherstellen, dass solche neuen Regeln auch für alle die gleichen Auswirkungen haben. Die Top-Teams brauchen hier genügend Vorlaufzeit, um sich solch neuen Regeln anpassen zu können.

Siehst du McLaren ab 2021 als Motorhersteller für die Formel 1?

Die Motoren selber zu machen, das ist eine finanziell dicke Kiste. Wir haben eben eine Beziehung zu Renault begonnen. Es ist möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich, dass wir 2021 einen eigenen Motor geben. Es wäre nett, einen McLaren-Motor zu haben, aber das müsste auch wirtschaftlich Sinn machen.

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Bist du von der Standfestigkeit eures früheren Motorpartners Honda überrascht?

Sie machen offenbar einen guten Job. Aber wir konzentrieren uns auf unser eigenes Programm. Klar vergleichen uns die Fans nun mit Toro Rosso und sind interessiert daran zu sehen, was Honda erreichen kann. Aber meine Einstellung hat sich nicht geändert. Ich hatte immer Hochachtung von Honda und ahnte, dass die das früher oder später auf die Reihe bekommen würden. Wir wünschen ihnen nur das Beste.

Was sagst du als Kalifornier zur Zukunft der Formel 1 in den USA?

Wir haben in den USA ein enormes Wachstumspotenzial für den GP-Sport. Das Rennen in Austin war ein erster, ganz wichtiger Schritt. Liberty Media arbeitet an einem zweiten Austragungsort und hat das auf einige wenige Städte eingekreist. Wir gehen in die richtige Richtung, es hilft auch, mit Haas ein US-amerikanisches Team zu haben. Ein amerikanischer Rennfahrer würde zusätzlich helfen, aber das geht nicht über Nacht.

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Barcelona-Test, Tag 6 (Mittwoch) – Stand 13.15 Uhr

1. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:18,047 (87) Hyperweich

2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:18,400 (85) Hyperweich

3. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:19,541 (66) Weich

4. Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault, 1:19,856 (47) Hyperweich

5. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:20,042 (88) Mittelhart

6. Romain Grosjean (F), Haas VF-18-Ferrari, 1:20,237 (51) Weich

7. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:20,349 (63) Weich

8. Esteban Ocon (F), Force India VJM11-Mercedes, 1:20,805 (59) Weich

9. Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda, 1:20,834 (53) Weich

10. Charles Leclerc (MC), Sauber C37-Ferrari, 1:21,196 (76) Weich

Barcelona-Test, Tag 5 (Dienstag)

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:20,396 (170) Mittelhart

2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W09 EQ Power+, 1:20,596 (86) Weich

3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:20,649 (129) Mittelhart

4. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:20,808 (90) Weich

5. Pierre Gasly (F), Toro Rosso STR13-Honda, 1:20,973 (54) Weich

6. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-18-Ferrari, 1:21,298 (95) Weich

7. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18, 1:21,432 (48) Mittelhart

8. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:21,455 (91) Weich

9. Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes, 1:21,588 (42) Weich

10. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM11-Mercedes, 1:21,643 (93) Weich

11. Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari, 1:21,706 (120) Superweich

12. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL33-Renault, 1:21,946 (38) Superweich

13. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:22,937 (85) Hyperweich

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Barcelona-Test, kombinierte Zeitenliste (1. Woche)

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:19,333 (Do) Mittelhart

2. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:19,673 (Di) Weich

3. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL33-Renault, 1:19,854 (Do) Hyperweich

4. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W09 EQ Power+, 1:19,976 (Di) Mittelhart

5. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:20,179 (Mo) Mittelhart

6. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-18-Ferrari, 1:20,317 (Do) Superweich

7. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:20,326 (Di) Mittelhart

8. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF71H, 1:20,506 (Mo) Weich

9. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18, 1:20,547 (Mo) Weich

10. Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault, 1:20,929 (Do) Superweich

11. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:20,940 (Do) Mittelhart

12. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:21,142 (Do) Weich

13. Pierre Gasly (F), Toro Rosso STR13-Honda, 1:21,318 (Di) Weich

14. Robert Kubica (PL), Williams FW41-Mercedes, 1:21,495 (Di) Weich

15. Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes, 1:21,822 (Di) Weich

16. Esteban Ocon (F), Force India VJM11-Mercedes, 1:21,841 (Di) Weich

17. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM11-Mercedes, 1:21,973 (Do) Weich

18, Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda, 1:22,371 (Mo) Weich

19. Romain Grosjean (F), Haas VF-18-Ferrari, 1:22,578 (Mo) Weich

20. Charles Leclerc (MC), Sauber C37-Ferrari, 1:22,721 (Di) Weich

21. Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari, 1:23,408 (Mo) Weich

22. Nikita Mazepin (RU), Force India VJM11-Mercedes, 1:25,628 (Mo) Mittelhart

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