Zwischenbilanz von Max Verstappen: Red Bull Racing-Star spricht Klartext
Max Verstappen beendete den Ungarn-GP als Zweiter. Danach sagte der Red Bull Racing-Star: «Das war eines der härtesten Rennen in diesem Jahr.» Die Saisonbilanz des Niederländers fällt ähnlich aus.
Das Rennen auf dem Hungaroring war für Max Verstappen kein Kinderspiel. Der Niederländer hatte bereits im Qualifying alle Hände voll zu tun mit seinem Dienstwagen. Er drehte die sechstschnellste Runde, durfte aber von Startplatz 4 losfahren, weil sowohl Ferrari-Star Lewis Hamilton als auch Mercedes-Überflieger Kimi Antonelli strafversetzt wurden.
Verstappen tat, was er fast immer tut: Er nutzte seine Chance, um im Rennen das Maximum herauszuholen. Und das war diesmal der zweite Platz. Er kreuzte die Ziellinie knapp 15 Sekunden nach Weltmeister Lando Norris. Danach stellte er klar, dass er sich auch im Rennen schwer getan hat mit seinem RB22.
«Es waren genau die gleichen Sorgen wie im Qualifying. Nach diesem darf man ja nichts am Auto verändern, deshalb habe ich gewusst, dass es schwer werden würde, und es war sehr schwer. Ganz ehrlich, ich glaube, das war eines der härtesten Rennen in diesem Jahr, wenn es ums Gefühl im Auto und die Fahrzeug-Balance geht. Ich musste diese Kurve für Kurve anpassen. Auf dem Podest zu stehen, ist also ein unglaubliches Ergebnis für uns», berichtete der 28-Jährige.
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Die Saisonbilanz des 131-fachen GP-Podeststürmers fällt ähnlich aus: «Die bisherige Saison war hart, insgesamt war es sehr hart. Wir hatten ein paar gute Momente, einige schöne Augenblicke, aber insgesamt war es schwierig. Wir müssen versuchen, eine solidere Performance zu zeigen und reibungslosere Wochenenden zu haben. Und wir müssen mehr Performance finden, so einfach ist das letztlich. Ausserdem müssen wir schauen, dass wir die Probleme, die wir mit dem aktuellen Paket haben, aus der Welt schaffen.»
«Das müssen wir in den Griff bekommen, manchmal büssen wir im Laufe eines Rennwochenendes oder auch nur vom Start bis zum Ziel eines Rennens Leistung ein. Das ist eine Priorität für uns. Und was den Motor angeht: Natürlich wäre es mir lieber, wenn wir mittels ADUO-Regeln auch nachlegen können. Aber – ich weiss nicht. Wir werden sehen. Wir werden nach der Sommerpause sehen, wie es weitergeht», doppelte der 71-fache GP-Sieger etwas später nach.
Und zu seinem starken Überholmanöver an Lewis Hamilton in der ersten Kurve sagte der aktuelle WM-Sechste trocken: «Ich wusste, dass es meine einzige Chance war, an ihm vorbeizukommen, denn die Ferrari-Jungs hatten ein gutes Tempo. Als sich also die Gelegenheit ergab, versuchte ich mein Glück und ja, das war ein gutes Manöver.»
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