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Sat.1-Ziele: F1-Fans gewinnen und aus der Nische raus

ProSiebenSat.1 hat sich für die neue Saison eine Menge vorgenommen. Sogar ein alter Bekannter aus der Formel 1 wurde von der Formel E überzeugt.

Formel E

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Die Formel E fristet in Deutschland auch vor Saison 7 immer noch ein Nischendasein. Rund 100.000 Zuschauer sahen in der Regel die Rennen bei Eurosport – eine bittere Quote für die ambitionierten deutschen Hersteller, die ihre Elektro-Expertise gerne mehr Menschen zeigen würden.

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Mehr Zuspruch erwarten sie sich ab jetzt von ProSiebenSat.1: ran racing soll die Quote nach oben hieven. In der DTM hat das Team in Sat.1 in den vergangenen drei Jahren rund 600.000 Zuschauer pro Rennen erreicht.

Kann die Sendergruppe die Formel-E-Quote also versechsfachen? Schön wäre es. Dabei hofft man auf Abtrünnige aus der Formel 1, die der Königsklasse den Rücken kehren, da die nach dem Rückzug von RTL bei Sky (bis auf vier Ausnahmen) hinter einer Paywall verschwindet.

"Natürlich hoffen wir darauf, diese Lücke ein Stück weit zu schließen, weil nicht jeder Motorsport-Fan ein Pay-TV-Abo abschließen wird. Für uns ist die Formel E eine spannende Investition in die Zukunft, weil sie grüne Technologie mit echtem Rennsport verbindet. Es geht also nicht nur um den Sport, sondern auch um Nachhaltigkeit, E-Mobilität und technische Innovationen", sagte ran-Sportchef Alexander Rösner bei dwdl.

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Der Sender geht es langsam an. "Dass die Quoten anfangs nicht so hoch sein werden wie bei der Formel 1, versteht sich von selbst. Es gilt, in den ersten Rennen den Grundstein zu legen, um die Formel E aus der Nische zu holen und bestmöglich auf der großen Bühne einem breiteren Publikum zu präsentieren", so Rösner.

Dafür hat sich ProSiebenSat.1 zum Teil neu aufgestellt. Zum einen ist da die bewährte Crew von ran racing – Moderatorin Andrea Kaiser, Moderator Matthias Killing und Kommentator Edgar Mielke.

Die werden von ausgesprochenen Experten unterstützt. Daniel Abt, der bisher alle Rennen der Formel E als Fahrer bestritten hat, wechselt das Fach. Seine ehemaligen Konkurrenten dürfen sich auf ein scharfes, aber faires Urteil freuen. Abt fungiert als Experte und Co-Kommentator.

Ein weiterer Experte blickt für die Sat.1-Zuschauer hinter die Kulissen der Formel E: Christian Danner. Der ehemalige Rennfahrer war zuletzt als Formel-1-Experte in Erscheinung getreten und hat sich von einem Wechsel ins Elektro-Fach überzeugen lassen.

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Der Formel-E-Saisonauftakt live

Ausnahmsweise wird der Auftakt der Formel E am Freitag (26. Februar) auf ProSieben MAXX live zu sehen sein, das zweite Rennen am Samstag (27. Februar) in Sat.1. ProSieben MAXX ist für jeden frei empfangbar, der auch Sat.1 sehen kann.

In Deutschland sind die Rennen der Formel-E zudem über den Bezahlkanal Eurosport 2 zu sehen. Hier gibt es einen Vorlauf über 30 Minuten. Als Berichterstatter fungieren 2021 bei Eurosport abwechselnd Oliver Sittler und Patrick Simon in der Position als Kommentator. Im Free-TV werden die Highlights des Rennwochenendes bei Eurosport 2 in der Regel am Dienstagabend zusammengefasst.

Der TV-Zeitplan im Free-TV:

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Freitag, 26. Februar 2021

11:50 Uhr, Formel E, Freies Training, live per Stream auf ran.de

13:40 Uhr, Formel E, Zeittrainings, live per Stream auf ran.de

17:25 Uhr, Formel E, Rennen, live auf ProSieben MAXX und per Stream auf ran.de

Samstag, 27. Februar 2021

11:35 Uhr, Formel E, Freies Training, live per Stream auf ran.de

13:40 Uhr, Formel E, Zeittrainings, live per Stream auf ran.de

17:00 Uhr, Formel E, Rennen, live in SAT.1 und per Stream auf ran.de

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