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AMSC Lüdinghausen: Letztes Heimrennen für «Hülse»

Für Christian Hülshorst ist es an Christi Himmelfahrt das letzte Rennen seiner Karriere auf dem Westfalenring in Lüdinghausen. Eineinhalb Wochen später macht er in Teterow endgültig Schluss mit der Rennerei.

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Christian Hülshorst, kurz "Hülse" genannt, gibt am kommenden Donnerstag, 9. Mai, seinen Abschied als aktiver Fahrer auf dem Westfalenring in Lüdinghausen. Nur noch einmal, nämlich kurz darauf zu Pfingsten, steigt der 46 Jahre alte Westfale aufs Bike, wenn es auf der Berg- und Talbahn in Teterow im Landkreis Rostock um die Meriten beim Bergringrennen geht. Dieses prestigeträchtige Grasbahn-Spektakel mit seinen Links- und Rechtskurven gewann der Lüdinghauser 2022 bereits zum zweiten Mal.

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Nur knapp acht Wochen später nach diesem Erfolg meinte es das Schicksal dann nicht so gut mit Hülse. Beim Rennen in Aduard (NL) rutschte er auf der noch kurz zuvor bewässerten Bahn aus, prallte in die bahnbegrenzende Planke und brach sich dabei den Oberschenkel. Dann war Krankenhaus, eine OP und Reha angesagt. Der geplante Spanienurlaub mit Frau Simone und Tochter Lea musste entfallen.

Aber der Westfale aus dem Kreis Coesfeld biss sich durch. Sechs Wochen nach dem Crash begann Hülse schon wieder mit der Arbeit als Zimmermann und beim Rennen 2023 auf dem Westfalenring mischte er wieder mit und wurde Fünfter.

Gesamtsieger in der Internationalen Lizenzklasse war Christian Hülshorst auf seiner Heimbahn noch nie. "Ich will vor allem Spaß haben an dem Renntag", so Hülse zu SPEEDWEEK.com, "dafür darf ich nicht zu verbissen sein und vor allem nicht stürzen."

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Die Tage vor dem "Vatertagsrennen" sind prall gefüllt. Hülshorst: "Ich helfe natürlich meinem Club beim Aufbau, momentan stellen wir gerade die Airfences auf."

Im Fahrerfeld der Solisten waren zwei Umstellungen nötig. Henri Ahlbom (FIN) ist in Herxheim für den verletzten Tschechen Josef Franc in den Langbahn-GP nachgerückt. Für ihn fährt der Niederländer William Kruit in Lüdinghausen. Und der in Plattling schwer gestürzte Jörg Tebbe aus Dohren wird durch Kruits Landsmann Mark Beishuizen ersetzt.

Fahrerfelder Grasbahnrennen Lüdinghausen:

I-Solo: Christian Hülshorst (D), Jens Benneker (D), Stephan Katt (D), Julian Bielmeier (D), Fabian und Timo Wachs (D), Manfred Knappe (D), Charley Powell (GB), Paul Cooper (GB), Arran Butcher (GB), Chad Wirtzfeld( GB), Jarno de Vries (NL), Mika Meijer (NL), William Kruit (NL), Mark Beishuizen (NL).

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I-Seitenwagen: Wilfred Detz/Bridget Portijk (NL), Josh Goodwin/Scott Goodwin (GB), Mike Frederiksen/Jette Maersk (DK), Ole Möller/Sindy Viragos (D), Nicole Standke/Resi Hölper (D), Jan Kempa/Sina Stickling (D), Thomas Buß, Alex Hermann (D), Arne Friskovec/Sarah Strzewinski (D).

Dazu fahren die Klassen B-Solo, Enduro und Speedkarts.

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Fabian Wachs

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