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Hockenheim: Stepan Zuda (Triumph) erfüllt sich seinen Sportbike-Titel-Traum

Bis zum letzten Rennen zog sich der Kampf zwischen den Freudenberg-Teamkollegen. Am Ende konnte der Tscheche Stepan Zuda den Tiel feiern. Der Niederländer ist Vize. Kitzbichler Dritter.

Rowena Hinzmann und Esther Babel

Von

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Ruben Bijman (Freudenberg Paligo Racing) hielt den Titelkampf in der Euro Moto Sportbike bis zum letzten Rennen der Saison offen. Der Niederländer gewann am Samstag das erste Rennen in Hockenheim vor seinem Teamkollegen und Meisterschaftsleader Stepan Zuda. Tobias Kitzbichler komplettierte das Podium. Vor dem großen Finale am Sonntag trennten Zuda und Bijman noch 23 Punkte.

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Dabei erwischte zunächst Zuda den besseren Start. Von Position 2 zog der Tscheche an Polesetter Bijman vorbei und bog als Führender in die erste Kurve ein. Auch Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb) zog mit und setzte sich zunächst auf Rang 2. Doch Bijman sortierte sich schnell wieder direkt hinter Zuda ein. Die beiden Titelanwärter legten vorne eine hohe Pace vor und zogen das Feld langsam auseinander.

Bijman dreht auf

Für Bijman war der erste Teil des Rennens anders als erwartet. Sein Plan war es, schnell vornweg zu fahren. Jedoch hatte Zuda hatte aber etwas dagegen und hielt den Niederländer auf. «Der erste Teil des Rennens war nicht einfach, da Zuda sehr stark performte. Aber ab der Rennmitte konnte ich weiter an meiner Pace festhalten und erlangte in Führung liegend meinen Rhythmus zurück. Das Bike ist im Moment richtig stark und ich fühle mich einfach nur richtig gut darauf», sagte Bijman.

Im letzten Renndrittel drehte der Niederländer noch einmal den Hahn auf. Zuda blieb dran, musste mit Blick auf die Meisterschaft aber auch das Risiko im Auge behalten. Nach 13 Runden gewann Bijman mit 1,512 Sekunden Vorsprung und feierte seinen vierten Saisonsieg. Mit 1:31,717 Minuten fuhr er außerdem die schnellste Rennrunde.

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Zuda nimmt wichtige Punkte mit

Zuda hatte zunächst versucht, das Rennen von vorne zu kontrollieren. Als die Reifen nachließen, wollte er jedoch nicht alles auf eine Karte setzen. «Ich wollte von Anfang an vorne bleiben und schauen, ob ich die Pace halten kann. Als die Reifen nachließen, wurde mir das Risiko irgendwann zu groß. Danach ging es darum, meine Pace zu halten und keinen unnötigen Fehler zu machen. Natürlich habe ich trotzdem gehofft, dass Ruben vielleicht noch einen Fehler macht», erklärte Zuda. Mit Rang 2 zeigte sich der Tscheche zufrieden. Den Podestplatz widmete er seinem verstorbenen besten Freund Troy Beinlich. Vor dem letzten Saisonrennen am Sonntag führt Zuda die Meisterschaft nun mit 23 Punkten Vorsprung auf Bijman an.

Kitzbichler kämpft mit losem Visier

Kitzbichler hielt sich auf Rang 3 und musste sich dabei nicht nur gegen Tom Kuil (RT Motorsports) wehren. Starker Wind und ein loses Visier machten ihm das Leben zusätzlich schwer. «Es war durch den Wind ein schwieriges Rennen. Mein Visier ist nicht richtig eingerastet gewesen, weshalb es offenstand. Dadurch konnte ich teilweise kaum richtig sehen. In der letzten Runde habe ich noch einmal alles gegeben und sogar meine beste Zeit gefahren. Ich bin sehr glücklich über den dritten Platz», sagte der Österreicher.

Mit 1:31,724 Minuten gelang ihm tatsächlich in der letzten Runde seine persönliche Bestzeit. Kuil folgte knapp dahinter auf Rang 4. Daniel Mogeda (RT Motorsports Honda) brachte die Honda CBR600RR bei ihrem Testeinsatz auf Platz 5 ins Ziel.

Euro Moto Sportbike, Rennen 1

Ruben BIJMAN (#17/NL), Triumph Daytona 660

Stepan ZUDA (#23/CZ), Triumph Daytona 660

Tobias KITZBICHLER (#38/A), Aprilia RS660

Tom KUIL (#55/NL), Triumph Daytona 660

Daniel MOGEDA (#G88/SP), Honda CBR600RR

Kiyano VEIJER (#53/NL), Triumph Daytona 660

Julian VAN KALKEREN (#34/NL), Triumph Daytona 660

Mika SIEBDRATH (#98/D), Triumph Daytona 660

Ty HENRIKSEN (#46/DK), Aprilia RS660

Micky WINKLER (#86/D), Aprilia RS660

Luis RAMMERSTORFER (#13/A), Triumph Daytona 660

Magnus KRISTOFFERSEN (#30/DK), Aprilia RS660

DNF: Kyano SCHOO (#G26/NL), Yamaha YZF R7

DNF: Maksymilian PALMOWSKI (#95/PL), Aprilia RS660

DNF: Alexander WEIZEL (#22/D), Aprilia RS660

DNF: Jay Jay DEN HOED (#44/NL), Yamaha YZF R7

DNF: Lucas SØRENSEN (#18/DK), Aprilia RS660

DQ: Rick KOOISTRA (#20/NL), Triumph Daytona 660

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Rennen 2: Titel für Zuda

Stepan Zuda ist der neue Champion der Euro Moto Sportbike. Im letzten Rennen der Saison reichte dem Tschechen Rang 3, um den Titel endgültig einzutüten. Den Sieg holte sich erneut Ruben Bijman vor Gaststarter Daniel Mogeda. Gerade einmal 0,004 Sekunden trennten Mogeda und Zuda im Ziel. Tobias Kitzbichler wurde Vierter und sicherte sich damit Rang 3 in der Gesamtwertung.

Zuda (Freudenberg Paligo Racing) erwischte zunächst den besten Start, wusste aber genau, dass er an diesem Sonntag nicht mit dem Kopf durch die Wand musste. Während Bijman (Freudenberg Rora Paligo Racing) die Spitze übernahm und sofort die Pace hochhielt, fuhr der Meisterschaftsführende zunächst zurückhaltender. Für Bijman war die Ausgangslage einfacher. Er hatte nichts zu verlieren und musste All-in gehen. Zuda dagegen musste vor allem ins Ziel kommen.

Hinter Bijman mischten zunächst Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb) und Daniel Mogeda (RT Motorsports Honda) kräftig mit. Das Feld lag eng zusammen und Zuda fiel zwischenzeitlich bis auf Rang 6 zurück. Zur Rennmitte fand er jedoch wieder seinen Rhythmus. «Am Anfang des Rennens habe ich erst einmal geschaut, wie sich die Gruppe verhält und wollte nichts überstürzen. Nach und nach habe ich meinen Rhythmus gefunden, konnte meine Pace wieder aufnehmen und mich schließlich aus der Gruppe lösen. Danach hat sich das Rennen für mich fast wie ein Märchen angefühlt», erklärte Zuda.

Bijman macht den Doppelsieg perfekt

Vorne ließ Bijman nichts mehr anbrennen. Der Niederländer bestimmte das Tempo und gewann nach 13 Runden mit 2,506 Sekunden Vorsprung. Nach seinem Sieg am Samstag machte er damit den Doppelsieg in Hockenheim perfekt.

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Die schnellste Runde des Rennens ging allerdings an den neuen Champion. Zuda fuhr in Runde 8 eine 1:31,441 Minuten. Bijmans schnellste Runde lag bei 1:31,546 Minuten.

Fotofinish um Platz 2

Hinter Bijman wurde es auf den letzten Metern noch einmal richtig eng. Mogeda schnappte sich Zuda kurz vor dem Ziel und rettete Rang 2 mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,004 Sekunden über die Linie. Für den Spanier war es der gelungene Abschluss seines Testwochenendes auf der Honda CBR600RR. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende und mit dem Test auf der Honda. Es hat viel Spaß gemacht, hier zu fahren und Erfahrungen mit dem Motorrad zu sammeln. Ich bedanke mich bei meinem Team mich für die Möglichkeit, hier fahren zu dürfen», sagte Mogeda.

Kitzbichler verpasste nach seinem Podium am Samstag als Vierter diesmal knapp die Top Drei. Dafür beendet der Österreicher eine starke Saison als Dritter der Gesamtwertung.

Zuda krönt seine Saison

Für Zuda war Platz 3 am Ende mehr als genug. Nach einer Saison, in der er zwischenzeitlich auch mit einer Handverletzung zu kämpfen hatte, krönte er sich in Hockenheim zum Euro Moto Sportbike Champion 2026. «Die gesamte Saison war großartig. Auch meine Handverletzung hat uns nicht davon abgehalten stetig wirklich stark zu sein. Ich blicke sehr dankbar auf dieses Jahr zurück und möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.»

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Damit endet die Sportbike Saison 2026 mit Zuda als Champion, Bijman als seinem stärksten Verfolger und Kitzbichler auf Gesamtrang 3.

Euro Moto Sportbike, Race 2

Ruben BIJMAN (#17/NL), Triumph Daytona 660

Daniel MOGEDA (#G88/SP), Honda CBR600RR

Stepan ZUDA (#23/CZ), Triumph Daytona 660

Tobias KITZBICHLER (#38/A), Aprilia RS660

Kiyano VEIJER (#53/NL), Triumph Daytona 660

Tom KUIL (#55/NL), Triumph Daytona 660

Mika SIEBDRATH (#98/D), Triumph Daytona 660

Julian VAN KALKEREN (#34/NL), Triumph Daytona 660

Ty HENRIKSEN (#46/DK), Aprilia RS660

Kyano SCHOO (#G26/NL), Yamaha YZF R7

Alexander WEIZEL (#22/D), Aprilia RS660

Micky WINKLER (#86/D), Aprilia RS660

Rick KOOISTRA (#20/NL), Triumph Daytona 660

Maksymilian PALMOWSKI (#95/PL), Aprilia RS660

Luis RAMMERSTORFER (#13/A), Triumph Daytona 660

Magnus KRISTOFFERSEN (#30/DK), Aprilia RS660

Lucas SØRENSEN (#18/DK), Aprilia RS660

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