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Tobias Kitzbichler: Österreicher mit WM-Ambitionen bei Rookies-Probefahrt

Die letzten zwei Jahre war Tobias Kitzbichler im Moto4 Northern Cup unterwegs. Seine erste Saison in der Sportbike-Klasse beendete er mit einem Sieg und sieben weiteren Podestplätzen auf Rang 3.

Euro Moto Sportbike

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Mit Luft nach hinten, aber auch kaum noch Chancen zur Platzverbesserung, reiste der Österreicher Tobias Kitzbichler als Gesamtdritter der Euro Moto Sportbike zum Finale nach Hockenheim. Auf dem Logenplatz beim Titelkampf zwischen dem Tschechen Stepan Zuda und dem Niederländer Ruben Bijmann holte der Treiber einer Aprilia RS660 des Teams ViVa by Peuker & Streeb die Plätze 3 und 4. Auf Grund des im letzten Saisonrennen vor ihm auf Platz 2 ins Ziel gekommenen Gaststarters Daniel Mogeda kam sein vierter Platz nach Punkten einem weiteren dritten gleich. Rang 3 im Schluss-Ranking hatte er so oder so zementiert und war mit seiner ersten Sportbike-Saison zufrieden.

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Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com meinte der letztjährige Moto4-Pilot zunächst zu seinem Hockenheim-Wochenende: «In der Meisterschaft wäre ja für mich sowieso nicht mehr viel gegangen, von den letzten beiden Platzierungen hatte ich mir jedoch mehr vorgestellt, aber für Gesamtrang 3 hat es ja gereicht. Der Platz ist eh mehr als ich von der Saison für mich erwartet habe.» Konkret meinte der seit dem Montag vorm letzten Vorhang der Euro Moto, dem 21. September, 17-jährige aus Niederndorf (bei Kufstein): «Vor Saisonbeginn hatte ich die Top-7 für mich geschätzt, von daher war es absolut okay. Theoretisch wäre in Hockenheim noch die Vize-Meisterschaft möglich gewesen, aber fürs erste Jahr in der Sportbike-Klasse passt das schon. Ich bin wirklich super zufrieden.»

WM ist das Ziel des Österreichers

Wenngleich er meint, dass er auf Grund der Erfolge in seiner ersten Sportbike-Saison viel Motivation geschöpft hat und dabeibleiben sollte, hat Tobias Kitzbichler die Moto3-Schiene noch nicht komplett abgeschrieben. Aktuell befindet er sich bei der Sichtung zum Red Bull MotoGP Rookies Cup 2027. «Da will ich schon versuchen, da reinzukommen, um die Chance in beide Richtungen, MotoGP und Superbike-WM, offen zu halten.» Für zu schwer hält er sich für die Moto3-KTM nicht, eher zu groß. «Das ist für mich langsam schwierig, mich hinter der Verkleidung zu verstecken. Aber wenn man eingeladen ist, sagt man natürlich nicht nein.»

Unabhängig davon, wie für ihn die Sichtung zum Rookies Cup ausgeht, hat er für nächstes Jahr schon einen Plan, den er so oder so verfolgen will. «Es ist schon ziemlich sicher, dass ich mit meinem diesjährigen Team Peuker und Streeb zusammenbleibe und noch ein Jahr Sportbike fahren werde. Das muss aber nicht in der IDM sein. Wir haben einen Startplatz für Sportbike-WM 2027 angefragt, aber das klärt sich erst im November. Wenn das nicht klappt, würden wir bei der IDM bleiben und ein paar Gaststarts in der WM anfragen.»

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