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Jan Mohr (BMW): Nochmal ein Superbike Top-Ergebnis zum Abschied

Den zweiten Top-Ten-Platz schnappte Markus Reiterberger dem Österreicher vor der Nase weg. Mohr nahms mit Humor und ließ sich in der Sachskurve des Hockenheimrings feiern.

Im Artikel erwähnt

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Jan Mohr war bei dem Rennen in Hockenheim nicht nur beim letzten Lauf der Saison dabei, auch persönlich war es der letzte Einsatz für den Österreicher, der sich in Zukunft anderen Dingen widmen wird. In der Superpole 1 war er in einer mehr als flotten Runde erst auf den zweiten Platz gestürmt, wurde aber in den letzten Minuten noch von zwei Gegnern kassiert. Vierter Platz hieß gleichzeitig, dass es für den Fahrer vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW keine nächste Chance in der Superpole 2 geben würde. «Schade», meinte er, «nochmal die Superpole 2 zu fahren, wäre ein schöner Abschluss gewesen. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden, aber leider hat es mal wieder nicht gereicht. Die schnelle Runde bin ich einmal gefahren, aber zwei, drei Zehntel langsamer, das kriege ich schon hin. Das verspricht am Sonntag ein schnelles Rennen.»

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Sitzenbleiben ist Trumpf

Der Österreicher sollte recht behalten. Während für so manchen Kollegen das Tempo zu schnell war und der eine oder andere im Kiesbett landete, zog Mohr sein Ding unbeirrt durch, ließ sich von den Turbulenzen in seinem Umfeld nicht aus der Ruhe bringen und durfte sich mit Platz 6, quasi als persönliches Abschiedsgeschenk, über die beste Platzierung der Saison freuen.

Fast hätte es auch im zweiten Lauf nochmals mit einem Top-Ten-Ergebnis geklappt, aber da hatte sein Teamkollege Markus Reiterberger was dagegen. Der war zu Beginn des Rennens durchs Kiesbett gerattert und hatte das Feld von hinten aufrollen müssen. «Plötzlich habe ich wieder plus 0 auf meiner Boxenanzeige gesehen», beschreibt Mohr, «und dachte noch, wer ist denn da jetzt.» Es war Reiterberger, der sich mit Zeiten wie die Spitze zurückgekämpft hatte. «Zwei Runden konnte ich ihn noch hinter mir halten», so Mohr grinsend, «aber in der letzten Runde war nichts mehr zu machen und ich wurde dann Elfter.» In der Sachskurve durfte er sich gemeinsam mit seinen Kollegen vor der vollbesetzten Tribüne dann noch ein letztes Mal ordentlich feiern lassen.

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Ergebnisse

Voller Stand
  1. Rennen

  2. Startaufstellung

  3. Rennen

  4. Startaufstellung

  5. Super Pole 2

  6. Super Pole 1

  7. Pre-qualifying

Pos
Fahrer
Fahrer
Start Nr
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte

01

Marcel Schrötter

Marcel Schrötter

GERT56 by RS Speedbikes

23

18

25:48,367

1:25,258

25

02

Jan-Ole Jähnig

Jan-Ole Jähnig

GERT56 by RS Speedbikes

14

18

+0,123

1:25,098

20

03

Florian Alt

Florian Alt

Holzhauer Racing Promotion

66

18

+4,684

1:25,628

16

04

Lukas Tulovic

Lukas Tulovic

Triple M by Ducati Frankfurt

1

18

+9,579

1:25,625

13

05

Leon Orgis

ORM Racing Team / ADAC Sachsen e.V.

Leon Orgis

45

18

+13,721

1:25,236

11

06

Bálint Kovács

Deussen Engines

Bálint Kovács

27

18

+14,432

1:25,906

0

07

Placeholder - Racer

Martin Vugrinec

BCC Racing

4

18

+14,640

1:26,081

0

08

Lorenzo Zanetti

Lorenzo Zanetti

Triple M by Ducati Frankfurt

87

18

+16,394

1:26,112

10

09

Hannes Soomer

Hannes Soomer

Masteroil Alpha Van Zon BMW

38

18

+18,222

1:25,938

9

10

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger

Masteroil Alpha Van Zon BMW

28

18

+19,151

1:25,338

8

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