Euro Moto Nürburgring: Smits mischt die Superpole auf und fährt Bestzeit
Der Niederländer aus dem Team Apreco ist nach dem Superbike-Doppelsieg weiter auf dem Höhenflug. Als einziger schaffte Smits eine Rundenzeit von 1.22,936 min. Tulovic und Schrötter in Reihe 1.
In der Superpole 1 hatten alle, die im gestrigen Pre Practice nicht den Sprung in die Superpole 2 geschafft hatten, nochmal eine Chance, sich für das entscheidende Training im Kampf um die besten Startplätze zu qualifizieren. Nach der ersten Halbzeit in der Superpole 1 lautete die Reihenfolge Markus Reiterberger vor Leon Orgis und Hannes Soomer, der nach seiner langen Verletzungspause erstmals wieder am Euro Moto Start war.
Doch beim Endspurt schob sich Leon Orgis an die Spitze. Auf Platz 4 lauerte Superbike-Rückkehrer Martin Vugrinec auf seine Chance. Doch zu einem der begehrten Plätze unter den ersten Drei fehlten ihm 0,175 min, auf Platz 1 dann doch schon 0,726 min. In einer seiner letzten Runde zog Toni Finsterbusch nochmals ordentlich am Kabel, holte den zweiten Platz und kickte damit Soomer aus den Top 3 raus.
Twan Smits ist besonders schnell
Leon Orgis und Markus Reiterberger waren nach der Superpole 1 gut in Fahrt, fackelten zu Beginn der gleich im Anschluss gestarteten Superpole 2 nicht lange und setzten sich mit mittleren 1.23er-Zeiten an die Spitze, bevor sie sich zu einer kurzen Verschnaufpause in ihre jeweilige Box zurückzogen.
Unterdessen machten sich Twan Smits und Lukas Tulovic ans Werk und hauten ihre persönlich schnellsten Runden raus. Smits wuchs dabei über sich hinaus und legte mit einer 1.22,936 min vor. Auch Tulovic war schnell und raste auf Platz 2. Aber immer noch 0,501 min langsamer als Smits. Kurz später versuchte Marcel Schrötter sein Glück. Der BMW-Pilot schaffte zwar die zweitbeste Zeit und war damit schneller als Tulovic, an Smits‘ Zeit konnte aber auch der ehemalige WM-Pilot nicht kratzen. Ein Rückstand von 0,474. Min blieb.
Die anderen rackerten sich ab Platz 4 ab. Auch da wurden 1.23er Runden gedreht, aber eben mittlere und nicht tiefe, wie für Startreihe 1 nötig wären. Am schwersten tat sich Florian Alt und Toni Finsterbusch, die beide nur eine 1.23,9 zusammenbrachte und damit eine Sekunde hinter dem führenden Niederländer unterwegs waren. Markus Reiterberger sah als Sechster die schwarz-weiß karierte Flagge zuerst. Lukas Tulovic hatte nochmals alles auf eine Karte gesetzt, um Smits vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Auch wenn er Smits nicht knacken konnte, schaffte der Ducati-Pilot immerhin den Sprung auf Platz 2 und verkürzte den Rückstand auf 0,238 min. Marcel Schrötter positionierte sich knapp dahinter ebenfalls in der ersten Reihe.
In der zweiten Reihe nahmen Jan-Ole Jähnig, Leon Orgis und Markus Reiterberger Platz. Damit gehörte die zweite Reihe komplett den BMW-Piloten. Reihe 3 blieb für Kevin Orgis, Florian Alt, der wie immer auf dem Nürburgring nach Grip suchte, und Toni Finsterbusch.
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