Euro Moto Superbike • Neu
Stand in der Euro Moto Superbike muss nach DMSB-Urteil neu berechnet werden
Schon beim Testtag am Donnerstag hatte der Niederländer mit seiner Apreco-Yamaha gezeigt, dass er weiter auf der Erfolgsspur bleiben will. Zahlreiche BMW-Piloten müssen in die Superpole 1.
Nach zwei freien Trainings war es am Freitag-Nachmittag Zeit für das Pre Practice. Sechs Piloten hielten unter der Führung von Twan Smits Einzug in die Superpole 2. Der Rest muss am Samstag noch um einen Platz unter den besten Neun kämpfen.
Twan Smits brauchte im ersten freien Training der Euro Moto Superbike gerade mal drei Runden, um seine Bestzeit vom Vortag gleich mal um zwei Zehntel Sekunden zu unterbieten. In der vierten Runde legte der Mann vom Team Apreco mit seiner Yamaha noch einen drauf und knackte die 1.24er Hürde. Mit einer Zeit von 1.23,809 min unterstrich er seine Führungsposition. Bei den Verfolgern kamen ihm Jan-Ole Jähnig und Markus Reiterberger mit Zeiten von 1.24,166 min und 1.24,286 min noch am nächsten. Doch die Lücke zu Smits blieb.
Vier Minuten vor Ende des Trainings hatte sich in seiner elften Runde auch Marcel Schrötter warmgefahren und sich mit einer Zeit von 1.24,200 min knapp hinter Jähnig auf Rang 3 geschoben. Smits gönnte sich derweil weitere tiefe Zeiten um die 1.24 min, von der die eine oder andere schneller war, als die seiner Verfolger. Auch die lieferten 1.24er-Zeiten in Serie, aber an Smits Bestzeit konnte keiner rütteln. Der Abstand blieb bei 0,357 min. Smits, Jähnig, Schrötter, Reiterberger und Alt die Reihenfolge.
Weiter gings im Reigen der 1.24er-Zeiten. Markus Reiterberger gönnte sich nach fünf Minuten erstmals die Bestzeit, doch die hielt nicht lang. Twan Smits setzte sich mit 1.24,171 min erneut an die Spitze. Allerdings nur mit schmalen 0,031 min Vorsprung. Als Dritter tauchte Leon Orgis auf und hielt Lukas Tulovic auf Abstand. Kurz drauf drängelte sich noch Florian Alt dazwischen.
Auf die 1.23 min mussten man allerdings vergeblich warten. Marcel Schrötter hatte eine Weile gebraucht, um sich und seine BWM auf den Nürburgring einzustimmen, lieferte aber bei noch sechs zu fahrenden Runden den ersten Platz mit einer Zeit von 1.24,119 min und war damit 0,052 min schneller als Smits und Reiterberger. Lukas Tulovic hatte noch zu tun und kreiste als Sechster um den Ring. Schrötter war im Flow und unterbot seine eigene Bestzeit mit einer 1.24,044 min. Vier Minuten blieben der Konkurrenz da noch für die Revanche. Smits verkürzte den Rückstand auf Schrötter auf 0,098 min. Reiterberger hatte genug gesehen und beendete das Training vorzeitig. Tulovic hatte sich in seiner letzten Runde mit einer Zeit von 1.24,298 min noch auf den vierten Rang geschoben.
Aller guten Dinge sind drei und zum Abschluss des Superbike-Tages ging es ins Pre Practice, bei dem sich die schnellsten Sechs über den direkten Einzug in die Superpole 2 freuen dürfen. Wie immer ging die Mannschaft von GERT56 als letzte auf die Strecke. Lukas Tulovic hatte sich in den beiden freien Trainings noch vornehm zurückgehalten und setzte sich mit einer 1.24,012 min an die Spitze. Noch schneller war kurz drauf aber mal wieder Twan Smits, der in seiner ersten gezeiteten Runde eine 1.23,614 min raushaute und direkt im Anschluss mit einer 1.23,592 min nachlegte. Bis Platz 6 mit Hannes Soomer waren in der ersten Runde alle anderen mit 1.24er Zeiten unterwegs. Wenig später reihte sich auch Kevin und Leon Orgis in diese Riege ein.
Auch nach zehn von 30 Trainingsminuten war von Schrötter, Finsterbusch und Jähnig noch nichts auf der Strecke zu sehen. Lukas Tulovic hatte sich in der Zwischenzeit auch eine 1.23,731 min rausgequält, um Twan Smits vom Thron zu stoßen reichte die Zeit um 0,139 min nicht. Während bei Halbzeit wieder ein Großteil der Kollegen in die Box fuhren, hatte endlich auch das GERT56-Trio seinen Auftritt. Innerhalb einer Runden hatten sie sich auf den Plätzen 3, 4 und 5 einsortiert. Schrötter zeigte als Dritter nach Smits und Tulovic eine Runde mit einer Zeit von 1.23,935 min, die er anschließend mit einer 1.23,764 min bestätigte. An seinem dritten Platz änderte die Verbesserung aber nichts.
Hinter Smits, Tulovic und Schrötter qualifizierten sich noch Florian Alt, Jan-Ole Jähnig und Kevin Orgis auf direktem Weg für die Superpole 2. Alle anderen, angefangen bei Finsterbusch über Soomer und Reiterberger, mussten zum Nachsitzen in die Superpole 1.
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