Isack Hadjar nach irrem Monaco-GP überglücklich – aber Platz 3 bald weg?
Zweiter Formel-1-Podestplatz für Red Bull Racing-Fahrer Isack Hadjar beim turbulenten Monaco-GP: Platz 3 hinter Antonelli und Hamilton. Aber der 21-jährige Pariser muss zu den Rennkommissaren.
Der Franzose Isack Hadjar durfte nach dem spektakulären Grossen Preis von Monaco in die Fürstenloge treten, aber Rang 3 hinter Kimi Antonelli und Lewis Hamilton ist in akuter Gefahr.
Denn der 21-jährige Pariser wird bei der Rennpolizei erklären müssen, wieso er während der Safety Car-Phasen viel zu viel Abstand zum Vordermann liess, zudem ermitteln die Regelhüter auch wegen eines Vergehens unter roter Flagge. Ist der junge Red Bull Racing-Fahrer seinen zweiten Podestplatz (nach Zandvoort 2025, ebenfalls Dritter) heute Abend schon wieder los?
Garry Connelly (Australien), Tanja Geilhausen (Deutschland), Derek Warwick (Grossbritannien) und Jean-Francois Calmes (Monaco) werden in den kommenden Stunden ein halbes Dutzend Fälle durcharbeiten müssen, da wird es noch Bewegung geben in den Top-Ten.
Die Strafe für Isack wäre jammerschade, denn die dritte Punktefahrt 2026 (nach P8 in China und P5 in Kanada) musste sich der heissblütige Hadjar hart erkämpfen.
Mehrfach im Rennen meldete sich Isack am Funk und tobte über einen Dienstwagen, der nicht nach seinem Geschmack funktionierte – Motorbremse, Reifen, Energie-Management, Hadjar hatte immer etwas zu schimpfen.
Der Pariser sprudelt nach dem Thriller von Monte Carlo: «Ich hatte einen sauberen Start, aber nach ungefähr zehn Runden begannen massive Probleme mit der Fahrbarkeit des Motors, und wenn es nur eine Strecke gibt, wo du solche Schwierigkeiten nicht haben willst, dann ist es Monaco.»
«Es war unfassbar schwierig, quasi um diese Probleme herum zu fahren und das mehr als 60 Runden lang. Und als es um die Re-Starts ging, war mir klar – ich würde nicht volle Motorleistung haben.»
«Zu aller Verwirrung kam hinzu, dass ich mit mangelnder Leistung nicht zu weit hinter Gasly zurückfallen durfte, weil der versuchte, mir wegzufahren – um eine Fünfsekundenstrafe wettzumachen. Ich bin mir fast die Seele aus dem Leib gefahren.»
«Ich kann nicht fassen, dass ich auf dem Podest stehen durfte, dabei hatte das Wochenende so schlecht begonnen, mit meinem Unfall im ersten Training. Danach musste ich mein Selbstvertrauen erst wieder aufbauen.»
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