Lewis Hamilton (2./Ferrari): «Es waren die härtesten Bedingungen»
Lewis Hamilton fuhr im Chaos-Formel-1-GP von Monaco auf Platz 2. Der Brite freute sich über einen Erfolg unter «härtesten Bedingungen», muss aber anerkennen: An Mercedes kommen die Roten nicht ran.
Er hat es wieder geschafft! Lewis Hamilton hat sich in einem chaotischen Monaco-GP Platz 2 in Monaco erobert. Es ist sein zweites Podium und sein zweiter Platz 2 in Serie: Schon in Montreal vor zwei Wochen holte er Silber. Es ist Hamiltons achtes Podium in Monaco – damit ist er dort nun gleichauf mit Ayrton Senna. Insgesamt steht Hamilton bei stolzen 205 Podien.
Hamilton: Viel Arbeit, um an Mercedes ranzukommen
Seine ersten Worte nach Platz 2 gelten aber seinem früheren Arbeitgeber. Hamilton im Parc Fermé von Monaco: «Erst mal Glückwunsch an Kimi und Mercedes, meine alte Familie. Sie haben es wieder geschafft! Sie haben ein tolles Auto gebaut und Kimi hat großartige Arbeit geleistet. Sie liefern Wochenende für Wochenende ab. Es ist schön, das zu sehen, und ich freue mich sehr für sie. Wir haben uns über die vergangenen Monate gesteigert, aber wir können noch nicht mit ihnen mithalten. Es wird vermutlich noch einiges an Arbeit kosten, auf ihr Level zu kommen.»
Am Freitag wirkte es, als wäre Ferrari in Monaco in besserer Form als Mercedes. In den beiden ersten Trainings lagen Hamilton und Leclerc als Doppelspitze vorn. Am Samstag dann die Wende: Kimi Antonelli war plötzlich im FP3 Schnellster, schnappte sich die Pole-Position – und dann am Sonntag den Grand-Prix-Sieg.
Hamilton ging von Platz 3 ins Rennen, konnte sich in einem Chaos-GP einen Platz vorarbeiten, obwohl er auf dem Weg eine 5-Sekunden-Strafe verbüßen musste, weil er in der Boxengasse zu schnell unterwegs war. Wegen der vielen Ausfälle und Strafen bei anderen Fahrern fiel das aber nicht so sehr ins Gewicht.
«Die härtesten Bedingungen, die man sich vorstellen kann»
Hamilton nach Platz 2: «Ein weiterer zweiter Platz ist ein großartiges Gefühl. Vor allem in Monaco unter solch kniffligen Bedingungen. Es waren die härtesten Bedingungen, die man sich vorstellen kann. Wir hatten heute auch so viele Zuschauer. Das nehme ich auf jeden Fall gerne mit.»
Das sagt Hamilton über seinen Ferrari
Zu seinem Ferrari sagte der britische Siebenfach-Weltmeister: «Das Auto ist gut, aber letztlich brauchen wir mehr Abtrieb. Bei den verschiedenen Szenarien, die wir da draußen hatten, gingen mir im ersten Stint die Reifen aus. Dann hatte ich diesen langen zweiten Stint. Diese Reifen sind nicht besonders gut für lange Stints geeignet. Das durchzuhalten, wäre schwierig geworden. Sobald wir wegen des Safety-Cars langsamer fahren mussten, verliert man die gesamte Temperatur. Man hat bei den anderen Fahrern gesehen, dass es wirklich schwer war, auf der Strecke zu bleiben. Bei all den verschiedenen Herausforderungen, die auf uns zukamen, war es eine riesige Herausforderung.»
Hamilton: «Ich bin wirklich dankbar für diesen Tag. Ich bin glücklich und dankbar gegenüber dem Team. Grazie an alle zu Hause im Werk. Alle Jungs hier haben so hart gearbeitet, um dieses Ergebnis zu erzielen. Sie haben das wirklich verdient und noch viel mehr. Ich werde einfach weiter hart arbeiten, um zu sehen, ob ich endlich den nächsten Schritt für sie gehen kann.»
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