Mercedes-Teamchef Toto Wolff in Miami: Warnung nach Pole von Kimi Antonelli
Mercedes-Nachwuchsstar Kimi Antonelli schaffte es im Qualifying zum Miami-GP auf die Pole-Poleposition. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sprach von einer starken Wende, äusserte aber auch eine Warnung.
Im Sprint-Qualifying hatte Kimi Antonelli noch keine Chance gegen Formel-1-Champion Lando Norris gehabt. Der junge Italiener aus dem Mercedes-Team blieb 0,222 sec langsamer als der McLaren-Star, der die Pole zum Mini-Rennen sicherte und diese zum Sieg nutzte. Antonelli, der von Startplatz 2 losbrauste, kam nicht gut weg, fiel zurück und kreuzte die Linie schliesslich als Vierter. Weil er aber die Streckengrenzen zu oft missachtet hatte, wurde er mit einer 5-sec-Strafe bedacht, was ihn auf den sechsten Platz zurückwarf.
Das Mercedes-Team und der Teenager aus Bologna liessen sich davon nicht entmutigen, sie legten vor dem GP-Qualifying nach und durften sich schliesslich über die dritte GP-Pole von Antonelli in Folge freuen. Teamchef Toto Wolff erklärte stolz: «Das war eine starke Wende nach einem bisher schwierigen Wochenende hier in Miami.»
«Die Änderungen nach dem Sprint haben dazu beigetragen, das Auto besser abzustimmen, und Kimi ist im Qualifying eine grossartige Runde gefahren. Bei seinem letzten Versuch hat er etwas zu viel gewollt, aber sein erster Versuch reichte dennoch für die Pole-Position. Für ihn hat einfach alles gepasst und er hatte das Selbstvertrauen, diese Leistung abzuliefern», lobte der Wiener den WM-Leader.
Dessen Teamkollege George Russell tat sich schwerer und musste mit Platz 5 Vorlieb nehmen. Wolff sagte dazu: «George hat sich gut zurückgekämpft, obwohl er sich heute im Auto nicht wohlgefühlt hat. Er hätte möglicherweise den dritten Platz erreichen können, doch dann unterlief ihm in der letzten Kurve ein kleiner Fehler. Er hat jedoch gezeigt, dass er das Tempo hat, um sich vom fünften Platz aus nach vorne zu kämpfen.»
Ganz allgemein sei es eine hart umkämpfte Session gewesen, freute sich der 52-Jährige. «Vier verschiedene Teams haben um die Pole-Position gekämpft. Das ist toll zu sehen», erklärte Wolff, warnte aber auch gleichzeitig: «Wir sind zwar zufrieden damit, wie unser Samstag geendet hat, aber am Rennsonntag kommt es erst richtig darauf an. Im Sprint haben wir gesehen, dass Überholen nicht einfach ist. Das Wetter sieht allerdings wechselhaft aus. Das wird unser Leben sicherlich interessant machen. Lassen wir uns also überraschen, was der Grand Prix bringt.»
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